Helgoland, Tag 2 bis 4

Der Vollständigkeit halber:
An Tag 2 hat es den ganzen Tag geregnet. Ich habe in einer auszuräumenden Bürowohnung gesessen, gearbeitet und ins Grau geguckt, während Iris hinter mir Dinge, Sachen und Zeug in Kisten packte und aus den Kisten Stapel baute, die teilweise auch wieder abtransportiert wurden. Gelegentlich kam der Hotelier vorbei und brachte uns Kaffee.


Foto: Iris Binnewies

An Tag 3 hat es nicht mehr geregnet, war aber so neblig, dass man nicht mal die Düne sehen konnte. Ich habe in der Bürowohnung gesessen, gearbeitet und ins Grau geguckt, während Iris hinter mir Dinge, Sachen und Zeug in Kisten packte und aus den Kisten Stapel baute, die teilweise auch wieder abtransportiert wurden. Gelegentlich kam der Hotelier vorbei und brachte uns Kaffee. Abends war das Konzert von Achim Reichel in der Nordseehalle, dazu später mehr.

An Tag 4, nämlich heute, fuhr das Schiff nicht wie sonst am frühen Nachmittag, sondern schon morgens um neun, weil für nachmittags Sturm vorhergesagt war. Tag 4 ist also quasi ausgefallen.
Insgesamt habe ich ein bisschen was geschafft, aber quasi gar nichts von all den üblichen Inseldingen gemacht. Nur am ersten Tag bei der Ankunft um ein Drittel der Düne gegangen und eine Runde ums Oberland, danach vor allem am Schreibtisch gehockt. Schön war’s trotzdem, logisch, aber halt kein Blogcontent.

Medienouting II: Film und Fernsehen

Nach dem großen Lese-/Nichtlese-Outing kommt hier mein Verhältnis zum nächsten Medium, nämlich zu Film und Fernsehen. Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: habe ich überhaupt keinen Bezug zu.
Als ich Kind war, hatten wir zu Hause keinen Fernseher. Meine Eltern waren der Überzeugung, dass Fernsehen schlecht sei und kein Mensch das braucht. Wir bekamen einen Fernseher, als ich ungefähr 16 war; ich erinnere mich, dass ich eine Weile lang halbwegs regelmäßig „Dallas“ geguckt habe, und ansonsten gelegentlich mit meiner Mutter zusammen mal eine 50er-Jahre-Komödie mit Peter Alexander und Lilo Pulver. Und vor Weihnachten Sissi. Meine Brüder guckten Wetten dass oder mal was von Otto, das fand ich alles eher langweilig und unlustig. Der Fernseher stand natürlich auch nicht im Wohnzimmer, wie bei anderen Leuten, sondern im Keller, und wurde angemacht, wenn man etwas Bestimmtes sehen wollte. Und wenn das zu Ende war, aus. (mehr …)

Weihnachtsgeschenke

Dochdoch, Weihnachten ist schon wieder ziemlich bald, quasi ungefähr übermorgen. Aber ich hätte hier eine spitzenmäßige Geschenkidee: „Sachen machen“. Das ist ein voll schönes Buch, ziemlich lustig, es sieht hübsch aus, hat ein kleines Rhönrad-Daumenkino unten drin und ist tatsächlich auch was für Leute, die sonst eher keine Bücher lesen. Aber auch für solche, die sowieso Bücher lesen. Und ich habe es selbst geschrieben!

Und das Dollste ist: man kann es bei mir bestellen. Dafür hätte ich gern 10,- € (8,99 € fürs Buch, 1,01 € für Porto und Verpackung), Kontonummer gibt’s per Mail an ibogdan at gmx punkt de. Sobald das Geld eingegangen ist, signiere ich wunschgemäß („Für Tante Erna mit dicken Küssen von Kalli-Heinzi und herzlichen Grüßen von Isa Bogdan“), lege zwei der zauberhaftesten Lesezeichen der Welt dazu (eins zum Basteln, eins als Lesezeichen) und schicke es mit der Post. Und wenn Ihr mir noch einen Gefallen tun wollt, dann wäre es super, wenn der Großteil davon nicht drei Tage vor Weihnachten sein müsste. Weil, da muss ich selbst noch auf den letzten Drücker Geschen ganz viel arbeiten.

Ebenfalls signiert bei mir bestellbar (enthalten je eine Geschichte von mir):
Dinner for one. Vom Glück, in der Küche eine Verabredung mit sich selbst zu haben, Hg. Friederike Schilbach
Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft, Hg. Dietmar Bittrich

UPDATE: Weihnachten ist vorbei, der Bücherverkauf natürlich nicht. Man kann weiterhin signierte Exemplare der drei Bücher bei mir bestellen. Lesezeichen gibts dazu.

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