Tagebuchbloggen

Ach ja, Bloggen. Ist wohl ein bisschen untergegangen in letzter Zeit, vor lauter lauter. Wir waren ein paar Tage in Schottland – kurz mal schickimicki hingejettet, weil unsere Freundin dort, bei der wir seit zwanzig Jahren Urlaub machen, einen runden Geburtstag feierte, da konnten wir nicht fehlen. Es ist nun nicht so, dass es da nichts zu bloggen gegeben hätte, im Gegenteil, es war toll, und wir haben die ganze Nacht getanzt, schottische Volkstänze, ganz großer Spaß. Und es gibt ein neues Fohlen, und es war wieder alles so schön, und die Leute dort sind alle so wundervoll, und überhaupt ist da immer Erholung auf Knopfdruck, alles vertraut und entschleunigt und sowieso super.
Nun waren es aber auch die letzten Tage vor dem Erscheinungstermin des Buchs und alles so aufregend. Ich bin selbst ein bisschen überrascht, wie aufregend das ist, immerhin erscheinen seit 12 Jahren Bücher mit meinem Namen vorne drin, das ist nicht mehr so irre aufregend, aber jetzt steht mein Name außen drauf, und ich bin quasi seit Wochen dauerhibbelig. Und dann kam der Riesenartikel in der Rheinischen Post, und dann kamen wir aus Schottland zurück und meine Belegexemplare waren da, und dann war das Buch in den Läden, und ich habe welche verschickt und habe Lesezeichen verschickt, und gestern war der offizielle Erscheinungstermin und Premierenfeier bei stories. Ich weiß nicht, wie viele Leute da waren, vielleicht sechzig? Ich habe drei Geschichten gelesen, die Übernachtung in ebenjener Buchhandlung, Wacken und Aqua Bouncing, zwischendurch haben Buchhändlerin Sabine Langohr und das Publikum mir ein paar Fragen gestellt. (Ein paar Bilder und einen kurzen Bericht gibts hier bei hds.)
Wie es war? Keine Ahnung. Ich fand’s super und hatte den Eindruck, sie haben gut zugehört und an den richtigen Stellen gelacht. Und jetzt ist das Buch also offiziell da und zu kaufen, und ich habe hysterisch den Verkaufsrang bei Amazon im Auge, und ich habe schon ganz viele Bücher verschickt, und es ist immer noch aufregend. Aber irgendwann rege ich mich auch wieder ab und schreibe über andere Sachen, versprochen.

Foto: Maximilian Buddenbohm

    Wer noch ein signiertes Buch haben möchte, schicke mir bitte eine Mail mit seiner Postadresse an ibogdan at gmx punkt de. Dann bekommt Ihr meine Kontonummer, auf die ihr bitte 10,-€ überweist (8,99 fürs Buch, 1,01 für Porto und Verpackung). Sobald das Geld eingegangen ist, geht das Buch in die Post.

Durchsage

Mein Buch ist da! Die großen Online-Buchhändler haben es vorrätig, und das bedeutet wohl, dass man es auch beim kleinen Buchhändler um die Ecke bestellen kann, denn der bestellt wahrscheinlich bei Libri. Und ich hoffe sehr, dass es auch bedeutet, dass meine Exemplare da sind, wenn ich am Mittwoch nach Hause komme. Dann kann ich mit dem Versand anfangen. Wer noch ein signiertes Exemplar haben möchte: so geht’s. Und ich verschicke auch gern noch Lesezeichen an Buchhandlungen!
(Klick aufs Buch: bei Osiander kaufen!)

Es ist da!

Also, hier. Bei mir. In den Buchhandlungen noch nicht, da ist es erst am 2. Juli. Aber ich habe heute die beiden ersten Exemplare vorab bekommen und muss jetzt den Rest des Tages davorsitzen und sie anstaunen. Hach. So schön geworden! Yeahyeahyeah! *hüpft herum*

    ErsteBuecher3

Fundstück

Kirsten Reimers schreibt im CulturMag über „Das Ende der Unschuld“ von Megan Abbott:

    So naiv Lizzies Weltsicht zunächst sein mag – der Roman selbst ist alles andere als romantisch-verklärend. Abbott gelingt es, die Dissonanz zwischen Lizzies Wahrnehmung und dem tatsächlichen Geschehen unangestrengt und glaubwürdig spürbar zu machen – und die gute Übersetzung von Isabel Bogdan bewahrt dies in der deutschen Ausgabe. Abbott wirft einen feinfühligen, aber nüchtern-unverstellten Blick auf das Verhältnis von Töchtern und Vätern, auf die Sehnsüchte und Fixierungen junger Mädchen und erwachsener Männer. Das Ergebnis ist ein ebenso sensibler wie verstörender und beunruhigender Coming-of-Age-Roman.

(Disclosure: Ich kenne Kirsten Reimers. Aber deswegen hätte sie das ja nicht schreiben müssen. Ich freu mich, danke, Kirsten!)

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