In ein Café kann man sich setzen und etwas bestellen. Zum Beispiel Kaffee und Kuchen.
Kaffee ist ein Getränk, man stellt es aus Kaffeebohnen her.
Anders gesagt: Das Getränk heißt Kaffee. Nicht Café. Ein Café ist ein Lokal.
Und nein, es klingt nicht „irgendwie edler“, es liest sich auch nicht „irgendwie edler“, wenn man Kaffee meint und Café schreibt. Man *kann* Kaffee auch wie Café aussprechen (in Österreich nur so), aber bitte nicht so schreiben. Danke.
Theoretisch wäre jetzt erstmal ein kleiner Artikel fällig, aus welchen Gründen es eine gute Idee ist, regional hergestellte Produkte zu kaufen. Bei Lebensmitteln liegen ein paar Dinge auf der Hand: erstens, wenn man nur regionale Produkte kauft, bekommt man keine Ananas, keine Orangen, und im Winter eigentlich ungefähr gar kein frisches Obst und Gemüse außer Kohl. Man wird also vermutlich doch immer Dinge kaufen, die über gewisse Strecken transportiert werden müssen.
Zweitens gibt es aber auch Lebensmittel, bei denen lange Transporte in der Tat überflüssig sind. Wieso sollte meine Milch aus Weihenstephan kommen, nur so als Beispiel? Es ist ja nicht so, dass es im Hamburger Umland keine Kühe gäbe.
Und deswegen kürze ich hier sozusagen mal eben ab und spare mir die Begründung, warum regionale Produkte eine gute Sache sind, und komme stattdessen gleich zu einem konkreten Beispiel. (mehr …)
Langsam wird es geradezu peinlich, aber ich habe tatsächlich schon wieder ein Geschenk bekommen. Vor drei Wochen habe ich hier meiner Begeisterung über das Mehlsackmuseum in Wittenburg Ausdruck verliehen. Also, meiner Begeisterung über die bloße Existenz eines Mehlsackmuseums, einer „größten Mehlsacksammlung der Welt“, ich liebe solche kleinen Abgedrehtheiten, dass da tatsächlich jemand Mehlsäcke sammelt. Okay – jemand, der zufällig Geschäftsführer einer Firma für Mehlzusatzstoffe ist. Tatsächlich war ich noch nicht in dem Museum, ich hatte nur am Abend zuvor zufällig davon gehört, von meiner Mitstepperin K., die für ebenjene Firma arbeitet und mir von dem Museum erzählte. Keine Ahnung, wie wir darauf kamen.
Jedenfalls hat K. dann ihrer zuständigen Kollegin im Museum meinen Blogeintrag gezeigt, und heute brachte sie mir mit besten Grüßen von dieser Kollegin das Museumsbuch mit. Das Buch zur größten Mehlsacksammlung der Welt. Ich bin ganz gerührt und beglückt. Liebe zuständige Mehlsackmuseumskollegin, liebe K., vielen Dank! Das ist total toll. Ehrlich, es macht großen Spaß, da durchzublättern, durch Jahrzehnte der Typografie und Illustration quer durch die ganze Welt. Auf Mehlsäcken. Superschönes Buch. Hach.
Ende November schrieb ich hier: „Wenn ich mal berühmt bin und einen dieser Fragebögen ausfüllen muss, …“
Tja. Jetzt bin ich zwar nicht berühmt, habe aber trotzdem genau diesen Fragebogen ausgefüllt. Hier im Blog des ZEIT-Magazins.
Neulich schrieb ich hier etwas über Schokolade und Kaffee und über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen und fairen Handel und so weiter. Esther empfahl mir in den Kommentaren die Schokolade des niederländischen Herstellers Tony’s Chocolonely, und heute brachte der Postbote das hier:

Über ein halbes Kilo Schokolade und eine Tüte salziges Lakritz. Wow.
Danke, Esther und Maike! Das kommt heute gerade recht. Ich bin ein bisschen ding und kann nette Gesten gerade ebenso gut gebrauchen wie Schokolade. Hach. ♥♥♥