Katzenjammer / Zaz

Gestern war ich mit einer kleinen Reisegruppe von netten Menschen aus dem Internet (die mir das zum Geburtstag geschenkt hatten, vielen Dank nochmal!) auf dem Konzert von Katzenjammer und Zaz. Das ist jetzt total gemein, weil es eigentlich ein Zaz-Konzert war und es zwei Vorgruppen gab. Die eine hat mich überhaupt nicht interessiert, wir saßen hinten und haben erstmal was gegessen, und dann! Kam Katzenjammer! Danach war ich eigentlich schon glücklich genug für einen Konzertabend. Was für eine Band! Was für eine Power, man möchte die ganze Zeit mitsingen und mitspringen und mit so einen Spaß haben wie diese vier Damen da oben auf der Bühne. Das Bild mag technisch nichts sein, aber man sieht, was für einen Spaß sie haben. Yeahyeahyeah. Wer Katzenjammer nicht kennt, höre sich bitte das hier an:

Und dann war das alles schon so wunderbar, und dann kam auch noch Zaz! Da ist man ja an einem Abend geradezu überglückt. Denn Zaz ist ja auch so eine, die einfach nicht stillhält, die geradezu birst vor Energie und dazu so schöne Musik macht, Spaßmusik und emotionale Musik und überhaupt auch glücklichmachende Musik, nur fotografieren kann man sie leider nicht. Weil es da dann schon zu dunkel war und sie nicht stillhält und meine Kamera so doll dann auch nicht ist. Wer Zaz nicht kennt, der schaue hier:

Für mehr Fotos bitte das Bild da oben anklicken! Und Musik hören, Leute, hört Musik! Was für ein schöner Abend, ich bin heute noch den ganzen Tag ganz beschwingt.

PS: Die neue CD von Katzenjammer erscheint am 9. September.

Wiesenhof

„Also, Sie haben jeden Tag tote Tiere, ja?“
„Was soll denn die Frage, bitte schön?“
„Also, haben Sie oder nicht?“
„Jetzt kommen Sie mir nicht auf die Tour!“

Könnte von Loriot sein. Ist es aber nicht. Es stammt vielmehr aus der Reportage über den Geflügel-Großproduzenten Wiesenhof, die gestern Abend in der ARD lief. Man wird davon ausgehen können, dass die Zustände in anderen Großmastanlagen nicht anders sind, Wiesenhof hier also stellvertretend für die gesamte industrielle Fleischproduktion steht.
Wer es gestern verpasst hat, kann den Bericht hier in der Mediathek sehen. Grauenvolle Bilder, teilweise zu wenig erklärt, wie ich finde, aber seht es Euch trotzdem an. Und dann möchte ich den Satz „Aber 12,- € ist einfach zu viel für ein Huhn“ bitte nicht mehr hören.

NACHTRAG: Noch so ein Satz, mit dem ich in dem Zusammenhang immer Schwierigkeiten habe, ist: „Aber das weiß man doch längst.“ Na und? Du weißt das. Ich auch. Wer es wissen wollte, weiß es. Aber sehr, sehr viele Leute, inklusive ich selbst bis vor zwei Jahren, machen absichtlich die Augen zu, weil sie es nicht wissen wollen. Und irgendwann machen sie sie vielleicht mal auf. Dass etwas bekannt ist, bedeutet ja nicht, dass es jedem bewusst ist, und ist überhaupt kein Grund, mit dem Aufklären aufzuhören.

Sachen mitmachen

Am Donnerstag, den 15. September, von 19.30 bis 23.00 Uhr gehe ich ins Rabatzz (Achtung, Ton). Das ist Hamburgs großer Indoorspielplatz, dort ist immer am dritten Donnerstag im Monat Ü-18-Abend. Den ganzen Abend klettern, Trampolin springen, rutschen! Und endlich in die Hüpfburg! Das nehme ich dem Weltgeist nämlich wirklich ein bisschen übel, dass er die Hüpfburgen erst erfunden hat, als ich schon zu groß dafür war.
Jedenfalls: das macht bestimmt am meisten Spaß, wenn viele mitgehen. Der Eintritt kostet 5,50 € (Hochseilgarten noch mal extra), und ich freu mich sehr, wenn Ihr mitgeht. Boah, ich freu mich sowieso, das wird bestimmt ein großer Spaß. Freifallrutsche! Bällebad! Riesentrampolin! Diese Wackeldinger!
Wer geht mit?

Geschenk von den Buddenbohms, die auch mitgehen. Dollstes Vorfreudegeschenk des Jahres!

Best of Klappentext

„Seit ihrem ersten Erscheinen vor zehn Jahren sind die „Lieblosen Legenden“ fast schon legendär geworden – und vielleicht auch die Welt, auf die ihre Lieblosigkeit gemünzt war. Aber die Liebe wie ihr Gegenteil klammern sich an ihren Gegenstand: so halten Hildesheimers Geschichten das Bild einer Welt fest, die es noch verdient, mit dem verwunderten Blick des Kindes und zugleich mit dem bösen des Satirikers angesehen zu werden; sie errötet unter diesen Blicken, aber das steht ihr.“

Wolfgang Hildesheimer: Lieblose Legenden. Bibliothek Suhrkamp, 1962.

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