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„Seit ihrem ersten Erscheinen vor zehn Jahren sind die „Lieblosen Legenden“ fast schon legendär geworden – und vielleicht auch die Welt, auf die ihre Lieblosigkeit gemünzt war. Aber die Liebe wie ihr Gegenteil klammern sich an ihren Gegenstand: so halten Hildesheimers Geschichten das Bild einer Welt fest, die es noch verdient, mit dem verwunderten Blick des Kindes und zugleich mit dem bösen des Satirikers angesehen zu werden; sie errötet unter diesen Blicken, aber das steht ihr.“

Wolfgang Hildesheimer: Lieblose Legenden. Bibliothek Suhrkamp, 1962.

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