Unser fabulöser Tonmann Lars hat sich tatsächlich heute Nacht noch hingesetzt und die Aufnahmen von der Tristesselesung bearbeitet und online gestellt. Und so gibts jetzt hier fast die komplette Lesung zum Nachhören:
Kid37: Wir sind alle ramponierte Sterne
Maximilian Buddenbohm: Stella
Ich: Wacken.
Außerdem hatten wir Musik von der wundervollen Dragana. Das ist noch nicht online, kommt aber hoffentlich noch. Überhaupt – Musik war eine gute Idee, finde ich, das machen wir jetzt öfter.
Gestern war ich mit einer kleinen Reisegruppe von netten Menschen aus dem Internet (die mir das zum Geburtstag geschenkt hatten, vielen Dank nochmal!) auf dem Konzert von Katzenjammer und Zaz. Das ist jetzt total gemein, weil es eigentlich ein Zaz-Konzert war und es zwei Vorgruppen gab. Die eine hat mich überhaupt nicht interessiert, wir saßen hinten und haben erstmal was gegessen, und dann! Kam Katzenjammer! Danach war ich eigentlich schon glücklich genug für einen Konzertabend. Was für eine Band! Was für eine Power, man möchte die ganze Zeit mitsingen und mitspringen und mit so einen Spaß haben wie diese vier Damen da oben auf der Bühne. Das Bild mag technisch nichts sein, aber man sieht, was für einen Spaß sie haben. Yeahyeahyeah. Wer Katzenjammer nicht kennt, höre sich bitte das hier an:
Und dann war das alles schon so wunderbar, und dann kam auch noch Zaz! Da ist man ja an einem Abend geradezu überglückt. Denn Zaz ist ja auch so eine, die einfach nicht stillhält, die geradezu birst vor Energie und dazu so schöne Musik macht, Spaßmusik und emotionale Musik und überhaupt auch glücklichmachende Musik, nur fotografieren kann man sie leider nicht. Weil es da dann schon zu dunkel war und sie nicht stillhält und meine Kamera so doll dann auch nicht ist. Wer Zaz nicht kennt, der schaue hier:
Für mehr Fotos bitte das Bild da oben anklicken! Und Musik hören, Leute, hört Musik! Was für ein schöner Abend, ich bin heute noch den ganzen Tag ganz beschwingt.
Die Longlist für den deutschen Buchpreis ist da! Und so sieht sie aus:
• Volker Harry Altwasser, Letzte Fischer (Matthes und Seitz Berlin, September 2011)
• Jan Brandt, Gegen die Welt (DuMont, August 2011)
• Michael Buselmeier, Wunsiedel (Das Wunderhorn, März 2011)
• Alex Capus, Léon und Louise (Hanser, Februar 2011)
• Wilhelm Genazino, Wenn wir Tiere wären (Hanser, Juli 2011)
• Navid Kermani, Dein Name (Hanser, August 2011)
• Esther Kinsky, Banatsko (Matthes und Seitz Berlin, Januar 2011)
• Angelika Klüssendorf, Das Mädchen (Kiepenheuer & Witsch, August 2011)
• Doris Knecht, Gruber geht (Rowohlt Berlin, März 2011)
• Peter Kurzeck, Vorabend (Stroemfeld, März 2011)
• Ludwig Laher, Verfahren (Haymon, Februar 2011)
• Sibylle Lewitscharoff, Blumenberg (Suhrkamp, September 2011)
• Thomas Melle, Sickster (Rowohlt.Berlin, September 2011)
• Klaus Modick, Sunset (Eichborn, Februar 2011)
• Astrid Rosenfeld, Adams Erbe (Diogenes, Februar 2011)
• Eugen Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts (Rowohlt, September 2011)
• Judith Schalansky, Der Hals der Giraffe (Suhrkamp, September 2011)
• Jens Steiner, Hasenleben (Dörlemann, Februar 2011)
• Marlene Streeruwitz, Die Schmerzmacherin (S. Fischer, September 2011)
• Antje Rávic Strubel, Sturz der Tage in die Nacht (S. Fischer, August 2011)
Und ich habe kein einziges davon gelesen. In den allermeisten Fällen nicht mal irgendwas anderes von den Autoren. Hmpf. (Gelesen: Genazino, Lewitscharoff, Schalansky, Kinski.)
Weitere Informationen gibt es hier. Die Shortlist gibt es am 14. September.
[Hier bitte ebenso langweilige wie ärgerliche Geschichte über einen Produktwechsel beim Telefonanbieter hindenken.]
Wir sind vorübergehend nicht unter unserer gewohnten Telefonnummer zu erreichen. Aktuelle Nummer bitte per Mail erfragen. Wie lange? Keine Ahnung. „Bis zu 30 Tage“. Wenn die neue Nummer nicht mehr geht, geht wieder die alte. So Gott und Alice wollen.
Nicht zu fassen, aber gestern war ich nach sechs Jahren Hamburg tatsächlich zum ersten Mal auf dem Christopher Street Day. Keine Ahnung, was in den Jahren vorher immer war, irgendwie habe ich es immer verpasst. Ebenso wie den Schlagermove übrigens, der kollidiert oft mit meinem Geburtstag. Irgendwann werde ich es auch dahin schaffen.
Dieses Jahr habe ich mich also in der Langen Reihe mit Freunden getroffen, und pünktlich zum Beginn des Umzugs fing es an zu regnen. Und zwar gar nicht mal so wenig. Machte nichts, es war warm genug, wir wurden nass und nasser, hatten aber Sekt, und alles war gut. Und später kam auch noch die Sonne raus und machte uns teilweise wieder trocken. Das mit den Fotos war trotzdem schwierig. Sekt in einer Hand, Kamera in der anderen, dazu Regen, und dann löst das Ding auch immer so spät erst aus, da sind die meisten Leute schon vorbeigelaufen. Dass die aber auch nicht stillhalten! Anders gesagt: ich bin halt keine gute Fotografin. Insgesamt hatte ich auch irgendwie mehr erwartet. Egal, war trotzdem ein großer Spaß. Olivia Jones zum Beispiel sah umwerfend aus, logisch, aber ich habe sie nicht rechtzeitig scharf gekriegt. (Pun intended, haha.) Eine kleine Auswahl gibts trotzdem bei Flickr, bitte aufs Bild klicken.