
„Vorbild Tierreich: Löwen schlafen viel und jagen arbeiten effektiv. (…) Löwen zum Beispiel schlafen durchschnittlich 20 Stunden am Tag. Wenn der Hunger die Deadline sie treibt, jagen sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu 55 km/h durch die Savanne und schnappen sich ihre Beute die Übersetzung und werden ratzfatz fertig. Das nennt man Effizienz!“ (Krankenkassenzeitung)
[Info bei Gaga gemopst. Das Bild ist von mir.]

Wer kommt denn? Ihr kommt doch? Wir lesen Geschichten vor. Ich habe noch keine geschrieben.

Lisa aus Bullerbü. Ich war nie eine Pippi Langstrumpf.
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„Wir schmeißen den Primuskocher an und brutzeln ein paar Tofuburger. Denn “Tiere essen” ist ja wohl sowas von absolut uncool! Das zumindest behauptet Jonathan Safran Foer in seinem tollen neuen Buch und weil dem sein Deutsch nicht ganz so super ist als wie seine Bücher, um mit den Sprachjongleuren der Wortpong-Redaktion Schritthalten zu können, haben wir seinen Übersetzer, den großartigen und vielbeschäftigten Ingo Herzke eingeladen. Der hat noch andere Bücher im Gepäck und womöglich ein paar Schnitzelrezepte (Sellerie, versteht sich!). Musikalisch rühren wir dazu wie üblich ein lustiges Allerlei-Süppchen zusammen, schwere Kost, leicht verdaulich serviert und garantiert mit jede Menge Geschmacksverstärker.“
Einschalten!
WORTPONG.fm FLEISCH
Mittwoch 3.11.
17 – 19 Uhr
FSK (93,0 MHz / 101,4 Kabel)
Stream: www.fsk-hh.org
(Bevor Ihr fragt: ich kann nicht, sonst wäre ich mitgegangen.)
„Jede noch so kritische Frage eines Übersetzers ist Ausdruck von Respekt – nur in der Hinterfragung liegt die Erfahrung von Sprache, die Möglichkeit zur Bildung jenseits der Einbildung: zur gegenseitigen Aus- und Fortbildung, daraus wächst manchmal innige Freundschaft. Es gibt wohl keinen genaueren Leser als den Übersetzer, der durch seine Zweifel jedes Luftloch eines Textes aufspürt. Wäre da nicht das Herr-Diener-Gefälle und die Unzulänglichkeit jeder Analogie, so würde ich den Schriftsteller gern als Don Quichotte und seinen Übersetzer als Sancho Pansa bezeichnen. In Wirklichkeit aber hat der Übersetzer mit seinem Werk in seiner Sprache eine weit größere Macht: er kann einem Text Eleganz verleihen, er kann ihn ebenso zerstören.“
Julia Franck
(Aus dem VdÜ-Pressenewsletter.)