Nachtrag zur Burns Night

Address To A Haggis

Fair fa‘ your honest, sonsie face,
Great chieftain o‘ the pudding-race!
Aboon them a‘ yet tak your place,
Painch, tripe, or thairm:
Weel are ye wordy o‘a grace
As lang’s my arm.

The groaning trencher there ye fill,
Your hurdies like a distant hill,
Your pin was help to mend a mill
In time o‘need,
While thro‘ your pores the dews distil
Like amber bead.

His knife see rustic Labour dight,
An‘ cut you up wi‘ ready sleight,
Trenching your gushing entrails bright,
Like ony ditch;
And then, O what a glorious sight,
Warm-reekin‘, rich!

Then, horn for horn, they stretch an‘ strive:
Deil tak the hindmost! on they drive,
Till a‘ their weel-swall‘d kytes belyve
Are bent like drums;
Then auld Guidman, maist like to rive,
Bethankit! hums.

Is there that owre his French ragout
Or olio that wad staw a sow,
Or fricassee wad make her spew
Wi‘ perfect sconner,
Looks down wi‘ sneering, scornfu‘ view
On sic a dinner?

Poor devil! see him owre his trash,
As feckles as wither‘d rash,
His spindle shank, a guid whip-lash;
His nieve a nit;
Thro‘ blody flood or field to dash,
O how unfit!

But mark the Rustic, haggis-fed,
The trembling earth resounds his tread.
Clap in his walie nieve a blade,
He‘ll mak it whissle;
An‘ legs an‘ arms, an‘ hands will sned,
Like taps o‘ trissle.

Ye Pow‘rs, wha mak mankind your care,
And dish them out their bill o‘ fare,
Auld Scotland wants nae skinking ware
That jaups in luggies;
But, if ye wish her gratefu‘ prayer
Gie her a haggis!

(Robert Burns)

Deutsche Übersetzung in den Kommentaren.

Und meine eigenen alten Blogeinträge zu zwei Burns Suppers sind hier und hier. Wer Bedenken hat, ob Haggis was Gutes ist, der lese besser nur den zweiten.

Ein Geschenk, ein Geschenk!

Hach, ist das toll. Ein Geschenk von meinem Wunschzettel!

Rafael Yglesias (C. Holfelder-von der Tann): Glückliche Ehe.

Es geht um eine glückliche Ehe und darum, wie sie endet, weil die Frau an Krebs stirbt. Vielen Dank, Martina, ich freu mich sehr und bin gespannt auf das Buch! Auch, wenn ich ein bisschen Angst davor habe.

Und wo ich gerade dabei bin: mein Wunschzettel ist umgezogen und befindet sich jetzt nicht mehr bei Amazon, sondern in meiner Lieblingsbuchhandlung, nämlich hier bei stories!. Bei einem Bestellwert unter 20,- € fallen 3,- € Versandkosten an, aber dafür hat man dann auch in einer kleinen, wunderschönen, superkompetenten und freundlichen Buchhandlung eingekauft.

Quickie mit Merlix

Also, ich geh am Mittwoch Abend zum Quickie mit Maximilian Buddenbohm. Ihr auch? Halb elf, Feldstern, Sternstraße 2, Hamburg. Das ist an der alten Rinderschlachthalle, der Eintritt ist frei, hinterher geht ein Hut rum, und der Quickie dauert siebzehn Minuten.

Das Tollste ist: Er wird aus seinem neuen Buch vorlesen, das heute auch bei mir angekommen ist und demnächst im Buchhandel zu haben ist. Es ist wunderschön und ich freu mich wirklich sehr mit. Natürlich lese ich Merlix‘ Blog seit Anbeginn der Zeiten, kenne also die Geschichten alle schon, aber erstens habe ich glücklicherweise ein so schlechtes Gedächtnis, dass mir die Hälfte trotzdem neu sein wird, zweitens ist ein Buch natürlich was total anderes als ein Blog und muss sowieso nochmal gelesen werden, und drittens sind, glaube ich, auch ein paar neue Sachen drin, die nicht im Blog stehen. Und viertens habe ich heute schon mal von hinten angefangen zu lesen, auf Seite 244, und auf Seite 247 habe ich geweint. Gutes Buch also. (Übrigens ist ja gerade die Zeit, in der jedes Produkt eine „Geschenkidee“ ist. Ich mein ja nur.)

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