Irgendwo bellte ein Hund

… kaum hab ich es gesagt, kommen schon die Einsendungen. Hier ist der nächste Schwung irgendwo bellender Hunde!



Franziska Gerstenberg: Wie viel Vögel. (Danke an Andrea Diener!)
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Anne Chaplet: In tiefen Schluchten. (Man beachte auch die Ortsangabe. Danke an die Autorin!)
 
 

Katrin Seddig: Das Dorf (13) (Danke an Heike Suzanne Hartmann-Heesch!)
 
 

Graeme Macrae Burnet (Claudia Feldmann): Das Verschwinden der Adèle Bedeau. (Danke, Claudia! Claudia schreibt dazu: „Im Original gurrt sie viermal, nach dem Lektorat (und meinem Hinweis darauf) nur noch einmal.“
  
 

Clemens J. Setz: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre. (Danke, Iris Binnewies! Ich finde, nach der Nummer kann man den Sack fast schon wieder zumachen. Aber nein! Ich sammle natürlich weiter.)

Irgendwo bellte ein Hund

Die taz hat es gemerkt, Slate auch, und sogar ich habe schon drüber gebloggt. Und deswegen werden hier jetzt in der Ferne bellende Hunde gesammelt. Torsten sammelt mit, wer sonst noch etwas findet, darf mir das gerne schicken. Bellende Hunde im Sinne dieser Verordnung sind auch blökende Schafe.


Isabel Bogdan: Der Pfau (61)
 


Jane Gardam (Isabel Bogdan): Letzte Freunde (67)
 


Jo Lendle: Was wir Liebe nennen (226)
 
 

Florian Wacker: Albuquerque
 


Margit Auer: Die Schule der magischen Tiere
 


Andy Stanton (Harry Rowohlt): Mr Gum und das geheime Geheimversteck

Anderswo. Das Feuilleton.

- Die wundervolle Anne von Canal, deren Fan ich sowieso bin (Der Grund, die Inseln) hat einen neuen Roman geschrieben: Whiteout. Genauso fantastisch wie „Der Grund“, und er ist zu Recht Buch des Monats beim NDR. Bitte unbedingt alle lesen!

- Es fehlt unerklärlicherweise auf der Longlist für den deutschen Buchpreis. Stattdessen stehen dort acht Bücher, die noch gar nicht erschienen sind. Für den gemeinen Leser ist das doof, man kann sich gar keine Meinung bilden.

- Hans von Trotha im Deutschlandfunk über die Covergestaltung von Büchern. Einer von vierhundert Gründen, KiWi zu lieben, da lief das nämlich ganz anders.

- Daniel Kampa im Börsenblatt über seinen Neustart mit dem Kampa-Verlag, der keineswegs ein reiner Simenon-Verlag mit ein bisschen Deko drumherum sein soll.

- Ein interessantes Interview mit Sven Regener in der faz über seinen neuen Roman Wiener Straße, der dieser Tage erscheint. Hier noch eins in der taz. Außerdem ist die Verfilmung seines letzten Romans Magical Mystery angelaufen, die will ich unbedingt auch sehen. Wobei ich von seinen Büchern zugegebenermaßen nur Herr Lehmann gelesen habe, und das ist ja ewig her. Aber hey, ich habe Karten für Element of Crime in der Elbphilharmonie! Im Mai 2018! Freue ich mich jetzt schon drauf.

- Da war ich neulich auch schon und habe Rufus Wainwright gehört. Vielleicht eins der besten Konzerte, die ich überhaupt je erlebt habe, es war unfassbar. Überwältigend. Und weil ich sowieso nicht zum Bloggen komme, hier wenigstens ein Song.

Anderswo. Das Feuilleton.

(Zum Teil nicht mehr ganz frisch. Aber veraltet ja auch nicht.)

- Joachim Kaiser ist gestorben. Hier ein fast zehn Jahre altes Interview in der SZ.

- Niklas Bender schafft es, Carlos Ruiz Zafón nicht zu mögen, ihn aber auch nicht unfair zu verreißen. Nur am Ende platzt ihm kurz der Kragen. Ich habe mir den ersten Band mal nach einem Übersetzerseminar für die Heimfahrt gekauft, auf dringenden Rat einer Kollegin. Habe ihn nach 10 Seiten allerdings zur Seite gelegt und nie wieder reingeguckt, ich bin nämlich auch allergisch gegen Bücherverehrungsromane. Ebenso wie gegen Romane, deren Protagonisten Schriftsteller sind.

- Tijan Sila in der ZEIT über Schreiben und Sport. Ich sollte endlich Skaten lernen. Immerhin hatte ich schon wieder angefangen zu laufen, aber jetzt habe ich gerade den Fuß kapott. (Die vorletzte Treppenstufe für die letzte gehalten, wie so‘n Trottel.)

- Dörte Hansen übers Pfahlsitzen, den goldenen Totenkopf, Marathon, Erfolg und Wunder. Ich bin nicht das Dörte-Hansen-Wunder, ich laufe auch keinen Marathon, sondern hoffentlich irgendwann wieder 10 km, aber: ja, ja, ja. Genau.

- Der Emons-Verlag macht jetzt Bücher für echte Kerle. Man möchte fast auf jeden einzelnen Satz reagieren, und zwar mit Haareraufen. Keine Zeit, daher nur dies: Wer sich „Charly“ nennt, heißt in Wahrheit vermutlich Karl-Heinz. Und übrigens: „nicht unlangweilig“ heißt: langweilig. Und Leute, die mit 200 Sachen über die Autobahn brettern, die … ach, egal. Und so weiter. Mannmannmann.

- Ulrich Blumenbach über das Übersetzen von David Foster Wallace.

- Und Karin Betz über das Übersetzen von Liao Yiwu. Die Herausforderungen bei Übersetzungen aus dem Chinesischen haben noch eine ganz andere Dimension als die bei denen aus dem Englischen.

- Und zum dritten: Karin Krieger über das Übersetzen von Elena Ferrante.

- Die Basler Zeitung über „den Schakal“ Andrew Wylie.

- Und zum Schluss was fürs Herz. About how society kills creativity. Und jetzt alle: *Ach wie süüüüüß!*

Was machen die da? Katrin Roeske spielt Wasserorgel.

Es gibt so viel Tolles in Hamburg! Zum Beispiel den großen Botanischen Garten „Planten un Blomen“, mitten in der Stadt. Dort gibt es im Sommer schon seit den 50er Jahren jeden Abend Wasserlichtspiele, umsonst und draußen, und zwar, das war mir auch gar nicht so klar: live gespielt. Die Musik kommt vom Band, Wasser und Licht werden jeden Abend von zwei Personen live dazugespielt. Zum Beispiel von Katrin Roeske. Wie das geht, hat sie uns erzählt, während es draußen langsam dämmerte und der Park sich noch mal füllte. Bitte aufs Bild klicken.

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