Split, Tag 17

Heute war alles anders, heute hatte ich eine Verabredung! Vor ein paar Tagen schrieb mir Doris Akrap, dass sie eine taz-Reisegruppe durch Dalmatien begleitet, und ob ich heute Abend mit ihnen essen gehen möchte. Na logisch möchte ich! Das Restaurant liegt am Rand der Halbinsel Marjan, ich gehe ein Stündchen früher los und laufe noch ein bisschen herum und setze mich zum Sonnenunterganggucken ans Meer, das wollte ich schon die ganze Zeit, und das hätte ich schon längst tun sollen. Leider liegt auf dem ganzen Weg keine Eisdiele, ich werde das heutige Eis vielleicht morgen nachholen müssen. Dafür gab es dann herrliches Essen mit einer netten Runde und der tollen Doris, das war nach neun Tagen Alleinsein sehr schön. (Es wäre auch sonst schön gewesen.) Und wie herrlich ist es bitte, bis Mitternacht in Rock und Bluse und mit nackten Füßen draußen zu sein, und es ist kein bisschen kalt! An der langen Tafel neben uns saß eine Gruppe von über 20 Frauen, die eine Gitarre dabeihatten und zwischendurch gesungen haben, teilweise mehrstimmig und wahnsinnig schön. Einfach so im Restaurant beim Essen. Wir haben kurz über Rainald Grebe gesprochen, dessen Musik ich jetzt zu Hause angemacht habe, und ischwör, in dieser Sekunde, in der ich das hier tippe, singt er: Ich wollt noch so viel machen, jetzt ist der Tag schon aus. In diesem Sinne: gute Nacht.

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