Ein Gespräch mit Hanns-Joseph Ortheil, Julia Franck, Moritz Rinke und John von Düffel darüber, wie ein Roman entsteht und wie es ist, Romanautor zu sein. Großartig, sehr interessant, lauter kluge Leute, die kluge Sachen sagen.
Was auffällt: im Gegensatz zu fast allen anderen Talkshows, vor allem den politischen, unterbrechen die Autoren sich überhaupt nicht, niemand fällt dem anderen ins Wort, nur der Moderator gelegentlich, aber die vier hören einander die ganze Zeit konzentriert zu. Sehr toll.
(Ich: Düffel geliebt, Rinke geliebt, Franck ganz okay gefunden, Ortheil immer noch nicht gelesen, rückt gerade wieder nach oben auf der Liste.)
Eine Nachtstudio-Sendung vom März 2009, hier die ganze Sendung in sechs Teilen:
Wenn einem beim Asterixlesen dauernd wieder einfällt, dass man eigentlich ganz gern einen Lucellino hätte, das ist ganz normal, oder? Habt Ihr auch? Dachte ich mir.
„I begin with nothing and I unfortunately usually end with nothing, in terms of the day-to-day process,“ says Jonathan Safran Foer. „I’ve never had characters before I started writing. I’ve never had a moral. I’ve never had a story to tell. I’ve never had some voice that I found and wanted to share. Auden, the poet, said, ‚I look at what I write so I can see what I think.‘ And that’s been very true for me in my process. I don’t have a thought that I then try to articulate. It’s only through the act of writing that I try to find my own thoughts. So, it can be quite scary because you know, it’s… there’s a kind of faith, I guess, that you have to have either in yourself or in the process, that something good will come from filling blank pages.“
Ein Film darüber, wie viele Lebensmittel wir wegwerfen. Und da ist das, was der Einzelne zu Hause wegwirft, nur der kleinste Teil. Das meiste landet vorher schon auf dem Müll. Fast jede zweite Kartoffel wird weggeworfen, weil sie zu groß oder zu klein ist. Gurken, weil sie krumm sind. Große Mengen Brot schlicht deswegen, weil die Regale auch abends noch voll sein sollen. Und so weiter.
„Einem alten Bauern tut das weh. Und das ist nicht nur Geld. Es ist auch nicht richtig.“ (Graefe zu Baringdorf)
Bitte seht Euch das an:
Ob man als einzelner Verbraucher etwas tun kann? Keine Ahnung. Es ist aber sicher ein Schritt in die richtige Richtung, Supermärkte zu meiden und stattdessen auf dem Markt einzukaufen oder eine Gemüsekiste zu bestellen.