Sachen machen: Um die Alster

ZielstolzDa isser! Mein Bericht vom Alsterlauf.
„Ich bin ein bisschen aufgeregt. Die Startaufstellung geht so, dass man selbst einschätzt, wie lange man wohl brauchen wird, und sich entsprechend positioniert; die schnellen vorne, die langsameren weiter hinten. Am Straßenrand stehen Schilder, angefangen bei „unter 30 Minuten“. Ich werde tollkühn und stelle mich bei 65 Minuten an, statt, wie eigentlich geplant, bei 70. Neben mir steht Klaus aus Bremerhaven, er ist deutlich senioriger als ich, wir unterhalten uns ein bisschen. Ich finde es irgendwie nett, dass die Vornamen auf den Startnummern mit draufstehen. Alle sind ein bisschen aufgeregt, man wartet so rum, hibbelt ein bisschen, und dann ist es plötzlich zehn Uhr und irgendwo ganz vorne, dort, wo die eigentliche Startlinie ist, fällt der Startschuss.“ Hier geht’s weiter.

8 Kommentare

  1. M Mittwoch, 11. September 2013 um 11:35 Uhr [Link]

    Wie wundervoll zu lesen!
    Das treibt mir – ohne blöd – die Tränen in die Augen! (Und ich dachte, das sollte geschrieben und zurückgemeldet sein.) Keine Ahnung, ob ich die Anfeuerungsrufe von Fremden und Freunden so berühren oder die überbordende Freude über die eigene Leistungsfähigkeit, den eigenen Körper.

  2. Jenny Mittwoch, 11. September 2013 um 11:47 Uhr [Link]

    Wow, großen Respekt! Ich komm ja über meine halbe Stunde nicht hinaus, und kann mir mehr als eine Stunde gar nicht vorstellen..Toll, dass du dir das überhaupt vorgenommen hast, es versucht und durchgezogen und dann auch noch überlebt hast. Glückwunsch! Klingt auch tatsächlich n bisschen danach, als ob es Spaß macht…

    • Isabel Bogdan Donnerstag, 12. September 2013 um 00:56 Uhr [Link]

      „Ich komm über meine halbe Stunde nicht hinaus“ ist genauso nur im Kopf wie „ich kann nicht mehr“. Wer eine halbe Stunde kann, kann auch 35 Minuten. Und wer dreimal hintereinander 35 Minuten konnte, der kann auch 40. Und so weiter.
      Und ja, die Endorphine, wenn man es dann geschafft hat, sind auch nicht zu unterschätzen. Beste Droge der Welt wahrscheinlich.

  3. Petra Mittwoch, 11. September 2013 um 12:04 Uhr [Link]

    Hach. Schön. Ich bin stolz auf Dich. Und klar kannst Du das nächstes Jahr unter einer Stunde schaffen.

  4. Bine Mittwoch, 11. September 2013 um 12:58 Uhr [Link]

    Wow, herzlichen Glückwunsch. Ich habe eben beim lesen auch geweint und schreibe deshalb auch – ein toller Bericht, der mitreisst und bei dem man sich irre mitfreut, wenn es geschafft ist

  5. Liisa Mittwoch, 11. September 2013 um 13:14 Uhr [Link]

    Super und alle Achtung! Schöner Bericht, der zumindest mich verleitet mit dem Gedanken zu spielen, sowas vielleicht doch mal zu probieren und mitzumachen; vielleicht in einem der Orte an der Ostsee, wo sie solche Läufe auch jeden Sommer durchführen.

  6. Suse Donnerstag, 12. September 2013 um 12:50 Uhr [Link]

    Respekt! Das war klasse.
    Und na klar klappt es im nächsten Jahr unter einer Stunde.
    Beim zweiten Mal kann man seine Kräfte besser einteilen und ist schon ein alter Hase :-)
    LG
    Suse

  7. Wandern – die erste Tour | Herzdamengeschichten Freitag, 13. September 2013 um 16:26 Uhr [Link]

    […] paar Meter nach der Baustelle lief uns die gazellengleiche Isa über den Weg, auf dem Weg zu einem Marathonlauf. Oder Halbbmarathon. Oder Viertel? Egal. Das war […]

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