Service für Google-Suchende

Folgendes wurde in letzter Zeit gegoogelt, und ich helfe ja gern:

versaute limericks englisch
Bitte schön:

A scholarly fellow in Duckingham
Wrote a treatise on women and fucking them.
He was beat by a Turk
Who wrote a twelve volume work
On cunts and the fine art of sucking them.

was ist wenn jemand yeah schreibt
Dann freut er sich vermutlich.

kaufen leute fair trade sachen öfters als normale sachen
Äh, welche Leute jetzt? Manche vielleicht. Insgesamt: nein. Leute kaufen vorzugsweise das, was billig ist, und das ist meistens genau deswegen billig, weil unterwegs irgendwo jemand nicht fair behandelt wird.

Autorin Vorschuss 50.000 EURO
Ha. Haha. Hahahaha! Lustig.

normseite zur druckseite
Ist das sowas wie „Schwerter zu Pflugscharen“? Da simmer dabei, dat is prima.

versaute limericks englisch
Schon wieder? Nun denn:

There once was a fellow in Kent
Whose dong was so long that it bent.
To save himself trouble
He put it in double
And instead of coming he went.

isabell hertel besitzt wie viele t shirts
Keine Ahnung. Wer ist das? Und wieso will man sowas wissen?

druckereien veröffentlichungen erstkontakt roman
Ähm, nein. Wenn man einen Roman veröffentlichen möchte, dann bietet man ihn einem Verlag an. Oder erstmal einem Agenten, der die Verlagslandschaft besser kennt als man selbst, der die entsprechenden Kontakte hat, und der die Vorauswahl trifft. Der Agent sagt einem nämlich auch gleich, ob er den Roman für verkaufbar hält, und wenn nicht, dann schickt er einen wieder weg. Die Druckerei wird ganz am Ende erst vom Verlag beauftragt, damit hat der Autor nichts zu tun.

wieviel sind 60% von 1800
1080. Gern geschehen. (Kopfrechnen: 50% sind die Hälfte, also 900, dazu noch 10%, das sind 180. Ich Mathegenie.)

wie alt ist frank schmeißer?
Das weiß ich nicht, ich kann ihn aber gern fragen. Ich wollte es gerade für Euch bei Wikipedia nachgucken, aber er hat da gar keinen Eintrag, kann das mal bitte jemand ändern? So geht’s ja nicht.

versaute limericks englisch
Na, da ist ja einer unersättlich. Aber gut, das ist hier schließlich ein Serviceblog.

A pretty young girl from Aberystwyth
Took grains to the mill to be grist with.
The miller’s lad Jack
Laid her flat on her back
And united the organs they pissed with.

(Man sollte wieder mehr dichten. Diese hier sind nicht von mir, die habe ich mir mal irgendwie gemerkt.)

Noch mal zum Bloggeburtstag

Der Mann hat mir Blumen mitgebracht. Zum Bloggeburtstag. ♥

Und die beste Serotonic von allen hat mein ganz altes Blog hier rüberportiert. Es war nämlich so, dass ich im Januar 2005 auf blogg.de anfing zu bloggen und dann nach nur einem Monat zu antville umgezogen bin. Dort war ich dann bis Juli 2010, bis ich hier meine eigene Domain bezog – leider ist das Portieren von antville hierher nicht so einfach, aber irgendwann wird das vielleicht auch noch klappen. Jedenfalls lese ich gerade die ganz, ganz alten Einträge aus dem ersten Monat und kichere so vor mich hin. Ganz schön lange her, ganz anderes Leben. Bitte sehr, hier ist der Anfang. Ein paar Sonderzeichen sind zerschossen, ein paar Links gehen nicht mehr. Nennen wir es „Patina“.

Konfetti!

is a blog hat heute Geburtstag. Es wird acht. Völlig irre. Viel ist passiert in den acht Jahren – ich habe tolle Leute kennengelernt, tolles Feedback bekommen, und ohne Blog wäre ich jetzt nicht Autorin. Ich hätte kein Buch geschrieben, ich hätte keine Geschichten geschrieben, keine Anthologiebeiträge, und ich hätte keinen Literaturpreis bekommen. Was alles ganz schön großartig ist. Oder wie wir Internet people sagen: Bloggen ftw!
Hurra! Sekt für alle! *pling*

Der Rest der Welt

Hat es irgendwann mal geheißen, Blogs wären tot? Quatsch. Da bat mich doch neulich Maximilian, über meinen Stadtteil zu schreiben. Habe ich gemacht. Gleichzeitig schrieb er, wenn weitere Hamburger Blogger über ihre Stadtteile schreiben wollten, dann sollten sie das gerne tun. Der Beitrag stand kaum online, da ging es schon rund; das war alles vorgestern Abend, bis jetzt sind schon elf Hamburger Stadtteilbeschreibungen eingetrudelt (eine davon der Hamburger Stadtteil Karlsruhe). Und Anne hat quasi dieselbe Aktion für das Ruhrgebiet gestartet. Wenn sich das in dem Tempo weiterpotenziert, dann ist Deutschland bald beschrieben.
Also schon mal Zeit, über Deutschland hinauszusehen: gleich kommt hier ein Text von Kara McKechnie über Dewsbury (bei Leeds, GB). Der erscheint hier, weil Kara kein eigenes Blog hat.

Apropos Welt: die ist klein. Kara McKechnie folgte mir eines Tages auf Twitter. Wow, dachte ich, was für ein Name. So heißt nicht jeder, schon gar nicht als (offenkundig) deutsche Muttersprachlerin. Und als nächstes dachte ich: den Namen hast Du doch schon mal gehört. Irgendwo, irgendwann. Oder? Also erstmal Tante Google gefragt und festgestellt, dass Kara in Heidelberg studiert hat. Anglistik. Wie der Mann und ich. Den Mann gefragt, ob ihm der Name was sagt. Nö, sagt er. Drei Stunden später: Kara McKechnie? Vielleicht doch.
Stellt sich raus: Kara hat vor ungefähr hundert Jahren in Heidelberg eine Lesung von Harry Rowohlt organisiert, bei der der Mann mit seiner Band Musik gemacht hat. Das ist doch, hier, Dings. Und jetzt schreibt sie was für mein Blog! Der Eintrag kommt gleich.

UPDATE: Die Links zu Artikeln über den Rest der Welt werden jetzt hier gesammelt.

Tagebuchbloggen

Ach ja, Bloggen. Ist wohl ein bisschen untergegangen in letzter Zeit, vor lauter lauter. Wir waren ein paar Tage in Schottland – kurz mal schickimicki hingejettet, weil unsere Freundin dort, bei der wir seit zwanzig Jahren Urlaub machen, einen runden Geburtstag feierte, da konnten wir nicht fehlen. Es ist nun nicht so, dass es da nichts zu bloggen gegeben hätte, im Gegenteil, es war toll, und wir haben die ganze Nacht getanzt, schottische Volkstänze, ganz großer Spaß. Und es gibt ein neues Fohlen, und es war wieder alles so schön, und die Leute dort sind alle so wundervoll, und überhaupt ist da immer Erholung auf Knopfdruck, alles vertraut und entschleunigt und sowieso super.
Nun waren es aber auch die letzten Tage vor dem Erscheinungstermin des Buchs und alles so aufregend. Ich bin selbst ein bisschen überrascht, wie aufregend das ist, immerhin erscheinen seit 12 Jahren Bücher mit meinem Namen vorne drin, das ist nicht mehr so irre aufregend, aber jetzt steht mein Name außen drauf, und ich bin quasi seit Wochen dauerhibbelig. Und dann kam der Riesenartikel in der Rheinischen Post, und dann kamen wir aus Schottland zurück und meine Belegexemplare waren da, und dann war das Buch in den Läden, und ich habe welche verschickt und habe Lesezeichen verschickt, und gestern war der offizielle Erscheinungstermin und Premierenfeier bei stories. Ich weiß nicht, wie viele Leute da waren, vielleicht sechzig? Ich habe drei Geschichten gelesen, die Übernachtung in ebenjener Buchhandlung, Wacken und Aqua Bouncing, zwischendurch haben Buchhändlerin Sabine Langohr und das Publikum mir ein paar Fragen gestellt. (Ein paar Bilder und einen kurzen Bericht gibts hier bei hds.)
Wie es war? Keine Ahnung. Ich fand’s super und hatte den Eindruck, sie haben gut zugehört und an den richtigen Stellen gelacht. Und jetzt ist das Buch also offiziell da und zu kaufen, und ich habe hysterisch den Verkaufsrang bei Amazon im Auge, und ich habe schon ganz viele Bücher verschickt, und es ist immer noch aufregend. Aber irgendwann rege ich mich auch wieder ab und schreibe über andere Sachen, versprochen.

Foto: Maximilian Buddenbohm

    Wer noch ein signiertes Buch haben möchte, schicke mir bitte eine Mail mit seiner Postadresse an ibogdan at gmx punkt de. Dann bekommt Ihr meine Kontonummer, auf die ihr bitte 10,-€ überweist (8,99 fürs Buch, 1,01 für Porto und Verpackung). Sobald das Geld eingegangen ist, geht das Buch in die Post.
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