Split, Tag 14

Wenn man nicht mehr Urlaub macht, sondern zum Arbeiten da ist, dann hat man nicht jeden Tag etwas zu berichten. Außer der Eissorte, versteht sich. Das Wetter ist inzwischen herrlich sommerlich, paarundzwanzig Grad, nicht zu heiß, aber verlässlich warm. Heute habe ich noch mein Jäckchen mit rausgenommen, aber das habe ich dann halt in der Hand spazierengetragen. Zu Hause sitze ich  auch den ganzen Tag auf der Terrasse.

Und so möchte ich heute, statt etwas zu erzählen, nur eine Hypothese aufstellen, nämlich: An Tagen, an denen die Möwen aggro sind, sind abends auch die Motorradfahrer aggro. Ich werde das beobachten. Eine Woche habe ich noch.

Beim Yoga bin ich übrigens im Team Mady Morrison. Und was mich immer amüsiert, ist, dass anscheinend alle Welt meint, man würde Yoga quasi zwangsläufig morgens machen. Brüller! Morgens sitze ich auf der Terrasse und trinke Kaffee. Und dann ist plötzlich Mittag. Aber alle möglichen Leute fragen mich „machst du immer noch jeden Morgen Yoga?“ Nein, habe ich nie. Aber jeden Tag. Und es ist auch immer wieder schön, wenn Mady gegen 22:00 zum Ende der Einheit sagt: „Nimm das Gefühl mit in den Tag, der dir bevorsteht.“ Nö! Ich nehme es mit ins Bett. Ich Rebellin mache auch schon mal abends Einheiten mit Titeln wie „Rise and Shine“. Dann scheine ich halt im Bett, da kenne ich nix.

Unbeaufsichtigtes Gepäckstück

Zitrone-Basilikum

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