»Das Tollste an diesem Beruf ist ja, schlaue Leute kennenzulernen, mit ihnen reden zu dürfen und sie auszufragen. Das ist der tollste Beruf der Welt! Einfach nur zuhören.«
Genau deswegen mögen wir unsere Reihe Was machen die da auch immer noch so gern. Anke Helle ist stellvertretende Chefredakteurin bei Nido (und Neon), mit der wir sowieso gerade ein bisschen zu tun haben. Mehr dazu am Freitag. Bitte hier klicken.
Ich habe kein Verhältnis zu Hörbüchern, hatte ich noch nie. Schon nach wenigen Minuten merke ich, dass ich nicht mehr zuhöre, dass ich mit den Gedanken woanders bin und das Vorgelesene an mir vorbeirauscht. Das einzige Hörbuch, das ich länger als 10 Minuten gehört habe – nämlich komplett von vorne bis hinten, und dann noch mal – war Pu der Bär, übersetzt und gelesen von Harry Rowohlt. Weil es so zauberhaft ist, wie der olle Brummbär dem Bären von geringem Verstand eine Stimme gibt, wie er I-Aah und Ferkel und all den anderen eine Stimme gibt, und wie liebe- und wundervoll all diese Stimmen sind. Harry macht sich über keinen seiner Helden lustig, sie sind alle ganz genau richtig so, wie sie eben sind. Und als Pu eines Morgens aufsteht und feststellt: „Heute ist ein guter Tag zum Sachenmachen“, da habe ich laut hurra geschrien. Und mir diesen Satz gemerkt.
Und Jahre später mein Buch danach benannt.
Hier ist ein sehr langes und schönes Interview mit Harry Rowohlt. (Der Moderator heißt Achim Bogdan, und nein, wir sind nicht verwandt, ich höre zum ersten Mal von ihm.)
Oliver Trific ist der Chef des Restaurants Trific. Das Restaurant ist kürzlich umgezogen, jetzt größer und noch schöner als vorher, und das Essen ist noch genauso super. Bitte hier entlang:
Ich hatte ja schon im letzten Feuilleton auf den Übersetzerabend im Schloss Bellevue hingewiesen. Jetzt haben auch die taz und die Süddeutsche berichtet, wie es war.
Der Deutschlandfunk mit einem Feature über Hanns-Josef Ortheil und seine stumme Kindheit. Sehr beeindruckend, man möchte sofort Ortheils Gesamtwerk lesen. Sowieso endlich mal.
Ein sehr interessantes und bedenkenswertes Gespräch übers Tiereessen in der ZEIT.
Ein paar eindrucksvolle Grafiken über Männer, Frauen und Buchpreise in den USA. Diesmal geht es nicht nur um das Geschlecht der Autor/innen, sondern auch um das der Protagonist/innen. Und das ist in der Tat interessant.
Und so war es am Internationalen Steptanztag an den Landungsbrücken: