Sherwood Anderson: Winesburg, Ohio

    Umso schöner, dass jetzt gleich zwei Neuübersetzungen erschienen sind. Die des Manesse Verlags stammt von Eike Schönfeld, die bei Schöffling von Mirko Bonné. Welche man denn nun lesen soll, sollte nicht an dem einen Euro liegen, der den Preisunterschied ausmacht. Am besten hat man (wie der Rezensent) beide; liest eine selbst, leiht die andere der Partnerin oder dem Partner, sorgt zum verabredeten Zeitpunkt für geordneten Tausch und achtet vor allem darauf, dass keine wegkommt.

Paul Ingendaay in der FAZ. Sehr schöner Artikel über zwei parallele Neuübersetzungen. Am liebsten würde ich die letzten beiden Absätze gleich komplett zitieren. Lieblingssätze:

    Denn nicht um „richtiges“ oder, um es mit einem Fetischbegriff der Übersetzungskritik zu sagen, um „angemessenes“ Übersetzen geht es, sondern um die Eigenständigkeit und Tragfähigkeit des jeweiligen Systems.
    […]
    Ansonsten begeht jeder seine eigenen Fehlerchen, die unvermeidlich sind; der Rezensent muss das erwähnen, sonst denken die Leute, er habe keine Ahnung. Wirklich wichtig ist es nicht.

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