Was machen die da? Susanne Petzoldt

„Mehr, mehr“, schrie der kleine Häwelmann, also: Ihr. Wir haben so viel tolles Feedback bekommen, dass wir kurzentschlossen heute schon den nächsten Artikel veröffentlicht haben: Susanne Petzold führt ein Schuhgeschäft am Hamburger Hansaplatz. Es war total nett bei ihr – wir kennen sie, weil sie ungefähr vor einem Jahr um diese Zeit bei uns anfragte, ob wir Lust hätten, eine Lesung in ihrem Laden zu machen. Haben wir gemacht, war ein sehr schöner Abend mit Wein und charmantem Publikum. Und jetzt waren wir bei ihr und haben sie ausgefragt. Sehr schade, dass wir keine Videokamera dabeihatten, denn Maximilian hat mehrfach versucht, sich auf den Boden zu legen, um den ebenfalls auf dem Boden liegenden Hund Johnnie frontal zu fotografieren, aber dann stand Johnnie natürlich immer auf und kam zu ihm und verstand das als Aufforderung zum gemeinsamen Auf-dem-Boden-Wälzen. Ansonsten war es, wie Susanne auch im Interview erzählt: dauernd kam jemand rein. Die tschechische Nachbarin brachte ihr Suppe, ein anderer Nachbar, bei dem sie abends zum Essen eingeladen war, kam auf dem Weg zum Einkaufen herein und fragte, was er denn einkaufen soll, eine junge Frau im Joggingdress kam Johnnie zur Alsterrunde abholen. Und ich hätte fast ein Paar Schuhe gekauft, wenn nicht mein Fuß immer noch ein kleines bisschen geschwollen wäre und ich das Schuhekaufen einfach noch eine Weile aufschieben würde. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal Schuhe gekauft habe, es ist bestimmt so lange her wie der letzte Friseurbesuch, zwei Jahre? Mindestens. Von wegen, Frauen kaufen dauernd Schuhe und gehen dauernd zum Friseur. Okay, beim Friseur war ich gestern. (Bevor ihr fragt: es gibt nix zu sehen, vorher waren sie sehr lang, jetzt sind sie mittellang, und es ist sowieso immer ein Gummi drin. Es wird also, wie immer, niemandem auffallen.)

Am Dienstag gibt es den nächsten Artikel auf Was machen die da?

TEDx: Urban Connectors

Okay, vielleicht war es ein klitzekleines Bisschen ungeschickt, den Start von Was machen die da? auf den Tag zu legen, an dem wir beide auf der TEDx sind. Aber Maximilian hat an dem Tag seinen 10. Bloggeburtstag, da passt das schön als Geburtstagsgeschenk, außerdem ist der 1. April sowieso ein guter Termin, und wir waren startklar und hibbelig. Und hatten schon Tage vorher angekündigt, dass wir am 1. April online gehen. Also schalten wir um halb neun das neue Blog und die entsprechenden Einträge in unseren alten Blogs frei, und dann müssen wir auch schon los zur TEDx.
Wo als erster Speaker Paul Hilder von change.org auf die Bühne kommt und ein paar herzergreifende Geschichten von Veränderungen erzählt, die durch Petitionen auf change.org erreicht wurden. Untermalt von Bildern von Vogelschwärmen im Sonnenuntergang mit Liebespaarschattenriss im Vordergrund. Keine Frage, dass change.org eine tolle Sache ist, aber das ist mir alles zu dick aufgetragen und zu kitschig. Neben mir sitzt nicht nur Maximilian, sondern auch noch Johannes von der GLS-Bank, die das neue Projekt unterstützt, und Michael Merkel, einer der ersten portraitierten. Wir sind also zu viert und allesamt nebenbei mit dem Versuch befasst, ins W-Lan zu kommen, was komplett aussichtslos ist. Ebenfalls aussichtslos ist eine Internetverbindung übers Telefon, wenn man bei O2 ist. Ich bin bei der Telekom und habe Empfang, muss also am laufenden Band gucken, was mit dem neuen Blog ist. Die ersten Leute twittern den Link, wir freuen uns. Auf der Bühne spricht jetzt Sascha Haselmayer darüber, wie Städte Geld ausgeben und wie Entscheidungen getroffen werden. „Cities must open their problems“, sagt er, und meint: die Städte müssen beispielsweise kommunizieren, dass sie blinde Menschen unterstützen wollen, und nicht nur sagen, wir wollen sprechende Ampeln, die 600 verschiedene Anforderungen erfüllen, aber womöglich gar nicht so hilfreich sind. Das finde ich sehr interessant, ich höre zu und gucke zwischendurch nur ganz kurz, was wasmachendieda.de macht, ehrlich.
Es kommt Katarina Sostmann und berichtet von einem Projekt, mit dem in Krisengebieten und totalitären Systemen Informationsstrukturen geschaffen werden können. Ihr Unternehmen hat einen winzigen Radiosender entwickelt, der aussieht wie ein Radio, und der mit relativ geringem Aufwand und einer Autobatterie betrieben werden kann. Ich habe keinen Schimmer, wie toll und innovativ das ist. Aber wenn es dazu beiträgt, dass Menschen, denen der Strom und das Internet abgedreht wird, wenigstens wieder ein paar Informationen verbreiten können, soll es recht sein. Missbrauch ist natürlich nicht ausgeschlossen. Und zum Abschluss vor der Pause hören wir Jennifer Wood mit der Message: Be kinder. Sie arbeitet ehrenamtlich in der KZ-Gedenkstätte Dachau mit, schon seit vielen Jahren. Das ist natürlich toll, und die Leute im Internet finden unser neues Blog übrigens auch toll, wir werden verlinkt und auf Facebook geteilt, die ersten Kommentare kommen. Hurra! Die anderen finden es auch so toll wie wir!

Nach der Pause höre ich beim ersten Vortrag überhaupt gar nicht zu. Es geht um ein Musikprojekt, ich bekomme nichts mit. Wir gucken zum ersten Mal in die Blogstatistik und kriegen uns gar nicht mehr ein, wie toll ist das denn bitte? Als wir uns halbwegs wieder beruhigt haben, spricht Geraldine de Bastion zum Thema „Made in Africa“. Das ist interessant, was sie erzählt, und ihre Botschaft gefällt mir auch: stop helping, start investing. Afrika endlich ernstnehmen, bestimmt ein guter Ansatz. Nicht, dass ich irgendetwas über Afrika wüsste.
Es folgt eine Performance des Musikers Dekel Bor mit dem Schauspieler Christian Berkel. Bor spielt Gitarre, Berkel liest dazu Proust vor. Auf Englisch. Weil, ist ja alles Englisch hier (Ihr dürft EINmal raten, wer nicht genannt wurde). Na ja, kann man machen. Dann legt er den englischen Proust beiseite und erzählt eine Geschichte aus seiner Kindheit, sehr intensiv und berührend. Um zum Abschluss wieder irgendetwas zu lesen, was ich schon nicht mehr mitbekomme, mich nervt die Gitarrenuntermalung so langsam. Alsdann kommt Van Bo mit einem Baby im Tragetuch auf die Bühne (das natürlich eine Puppe ist), und erzählt, dass er sich gerne ein Sabbatical crowdfunden lassen möchte. Dass er vorher schon Karma Chakhs und Hartz4-Möbel entwickelt hat, erwähnt er nur en passant, dabei sind das wirklich tolle Sachen. Auch seine Überlegungen zu diesem bedingungslos einseitigen „Democratic Scholarship“, wie er es nennt, sind interessant, aber die Idee an sich, öhm, okay. Ich kann langsam nicht mehr zuhören, die Luft wird schlechter, wenn auch eindeutig weniger schlimm als letztes Jahr.
Das neue Blog geht durch die Decke, wir bekommen Kommentare, Retweets, Facebook, Verlinkungen, Komplimente, rivva. Van Bo hat seinen Vortrag beendet und kommt an uns vorbei, das Baby stellt sich als echtes Baby heraus. Sieh an. Jörg Reckhenrich spricht als nächster über die Rezeption von Kunst und darüber, dass es Zeit braucht, dass man sich Zeit nehmen muss, um Kunst zu „verstehen“, um sich ihr zu nähern. Das ist toll, ich würde sehr gern mal mit ihm ins Museum gehen. Zu guter Letzt vor der großen Pause erzählt Anja Fiedler uns etwas über „Stadt macht satt“. Man soll die Stadt ernten. Sie geht mit Kindergarten- und Grundschulkindern in Supermärkte und bittet um die Lebensmittel, die sonst weggeworfen würden. Sie legt Kräuter- und Gemüsebeete mit den Kindern an, hängt Kräutertöpfchen an Bauzäune und zack! werden die Kinder zu kleinen Gourmets. Klingt alles super, aber die anwesenden drei Väter sagen, dass es in ihren respektiven Kindergärten ähnliche Projekte gibt, die Kinder zu Hause aber sofort wieder Nudeln mit Butter möchten und sonst nichts. Was macht eigentlich das neue Blog?
Es ist Mittagspause, wir suchen uns etwas zu essen. Unterhalten uns über alles mögliche, aber nicht über die gehörten Vorträge. Obwohl einige wirklich gut waren, aber die sind in der Menge leider ein bisschen untergegangen. Und in dem Gefühl, dass hier ein Haufen weißer Mitteleuropäer (die USA gehören doch zu Mitteleuropa?) sich in der Pose des Machers und des kreativen Vordenkers für die ganze Welt gefällt. Alles awesome. Das ist jetzt ziemlich gemein, denn die Leute machen ja wirklich tolle Sachen. Das meine ich ernst. Es ist die Gesamtheit, die dieses Gefühl verursacht, nicht der Einzelne.
Nach dem Essen holen wir uns noch einen Kaffee und setzen uns in den Park, und als wir den Kaffee ausgetrunken haben, holen wir den Sekt raus, den wir mitgebracht haben, immerhin haben wir etwas zu feiern. Im Saal fängt derweil der dritte Teil an, wir sitzen in der Sonne und schicken Bilder von Sekt in Plastikbechern ins Internet. Und gucken in die neue Blogstatistik und können es nicht fassen und freuen uns und trinken noch einen Schluck Sekt. Johannes muss einen Zug bekommen, wir begleiten ihn noch zum Bahnhof und verpassen den dritten Teil komplett. Mal ehrlich, wie viele Vorträge kann man an einem Tag hören? Zumal dann, wenn man stattdessen mit netten Menschen in der Sonne sitzen und auf den gelungenen Start eines Projekts anstoßen kann, das wir alle super finden. Hurra!

Urban Parkbank Connectors
(Foto: Michael Merkel)

Was machen die da?

Tadaaa! Tusch, Konfetti und Sekt für alle! Da isses: Das neue Bogdan-Buddenbohm-Projekt.

Nachdem „Sachen machen“ erschienen war, wurde ich oft gefragt, ob es irgendwann einen zweiten Band geben würde. Ich habe dann immer gesagt, am liebsten würde ich als nächstes Berufe gucken. Und weil der Herr Buddenbohm ähnliche Ideen hat und wir sowieso gern zusammen Dinge aushecken, haben wir uns etwas überlegt und es auch gleich in die Tat umgesetzt. Und da stellte sich raus: wir haben uns nicht nur sowieso lieb, sondern können auch noch prima zusammen arbeiten. Hurra!

Was wir machen? Wir gucken Menschen bei dem zu, was sie machen. Meistens bei der Arbeit, es kann aber auch mal bei einem Ehrenamt oder Hobby sein. Dabei fragen wir die Leute aus und fotografieren sie. Und weil wir ausdrücklich Menschen suchen, die das, was sie tun, gern tun, macht das einen Riesenspaß, denn Begeisterung überträgt sich ja. Auf lange Sicht suchen wir übrigens nicht nur Menschen mit ungewöhnlichen Berufen, sondern auch die ganz normalen. Denn selbst bei denen weiß man ja oft genug gar nicht genau, was sie denn eigentlich machen. Und das finden wir spannend. Für den Anfang haben wir Leute besucht, die wir kennen, aber irgendwann wollen wir auch Unbekannte ansprechen.

Dank eines kleinen Sponsorings durch die GLS-Bank konnten wir uns auch ein professionelles Layout von Serotonic und Christian Fischer leisten. Das ist sehr, sehr toll, denn dass ein Blog eine Finanzierung bekommt, bevor es überhaupt existiert, ist ja nicht unbedingt zu erwarten. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit der GLS ebenso angenehm wie die mit Sero und Christian, und so ist das Ganze jetzt nicht nur sowieso super, sondern sieht auch noch toll aus. Please welcome:

Blogheader

BoBuSetzt euch, nehmt euch einen Keks, guckt Euch um. Wir starten mit zwei Portraits, der Modedesignerin Annette Rufeger und dem Sammlungsleiter des Archäologischen Museums in Harburg, Michael Merkel. Ab sofort wird es jeden Dienstag ein neues Portrait gehen, das ist jedenfalls der Plan. An den wir uns möglicherweise nicht halten werden. Wir haben ein bisschen vorproduziert, denn das macht auch alles ordentlich Arbeit. Wenn mich jemand fragen würde, was an dieser Arbeit am meisten Spaß macht, dann würde ich sagen: Wenn man Menschen über ihre Arbeit ausfragt und nach einer Weile fragt, was sie daran am allerliebsten mögen, dann fangen sie an zu leuchten. Das macht mir daran am allermeisten Spaß.

Sprechende Blumen

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Das ist ja ein Ding. Liegt da plötzlich dieses Buch im Briefkasten, und ich habe keine Ahnung, wer mir das hat schicken lassen. Es kommt direkt vom Verlag Matthes & Seitz, bzw. von der Auslieferung. Kein Lieferschein dabei, kein nichts. Aber so ein hübsches Geschenk nehme ich natürlich gern an, denn: was für ein schönes Buch! Es ist von Isabel Kranz und heißt „Sprechende Blumen. Ein ABC der Pflanzensprache“. Erschienen ist es in der Reihe „Naturkunden“, die von Judith Schalansky herausgegeben wird. Und damit ist dann wohl eh klar, dass es wunderschön ist, denn: Judith Schalansky. Wisster, ne? Namen merken, ist immer schön.

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Rechts sind jeweils Zeichnungen der besprochenen Blumen zu sehen, links der Name in verschiedenen Sprachen, Art, Gattung und Familie, ein Zitat – und dann kommt eine kleine Geschichte zu dieser Blume, oder eine Erklärung. Über die Eisblumen etwa erzählt Isabel Kranz, wie Walter Benjamin am ersten Januar 1927 auf einem Bett in Moskau liegt und über sich und seine Liebe nachdenkt. Eisblumen kommen da eher am Rande vor, aber egal. Überhaupt, Eisblumen in ein solches Buch aufzunehmen, ist natürlich sowieso eine schöne Idee.
Und wegen dieser Geschichten heißt das Buch auch „Sprechende Blumen“: weil Blumen zwar nicht sprechen können, aber sie können durchaus eine Geschichte erzählen. Die Geschichten reichen von Monty Python bis zu Klassikern der Weltliteratur, wild durcheinander, erratisch, und gerade deswegen so wunderbar. Man fühlt sich fast ein bisschen an den „Atlas der abgelegenen Inseln“ erinnert. Von Judith Schalansky.

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Ganz herzlichen Dank an den unbekannten Schenker oder die Schenkerin!

Isabel Kranz: Sprechende Blumen. Ein ABC der Pflanzensprache. Erschienen in der Reihe „Naturkunden“, Hg. Judith Schalansky, bei Matthes & Seitz. 32,- € und jeden Cent wert.

Habemus Gemeinsame Vergütungsregel. Halleluja!

Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V. / Bundessparte Übersetzer im Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di
————————————————————————————————————————— VDÜ – die Literaturübersetzer – Pressemitteilung [30.03.2014]

Mitgliederversammlung des Übersetzerverbandes nimmt Gemeinsame Vergütungsregeln an

Die Mitglieder des VdÜ, des Verbandes der Literaturübersetzer, haben auf ihrer gestrigen außerordentlichen Mitgliederversammlung den mit einer Gruppe von Verlagen ausgehandelten Vorschlag für eine Gemeinsame Vergütungsregel (GVR) mit deutlicher Mehrheit angenommen.
Zugleich haben die Mitglieder den Verbandsgremien des VdÜ aufgetragen, weitere Verlage zur Mitwirkung an der GVR zu gewinnen. Vergütungsregeln zweiter Klasse für Verträge mit Konzernverlagen dürfe es dabei nicht geben, so die Mitgliederversammlung.

Hinrich Schmidt-Henkel, 1. Vorsitzender des VdÜ:
„Mit dieser Vergütungsregel zeigen wir, dass eine von Sachkenntnis und gutem Willen getragene vernünftige Einigung möglich ist. Das langjährige Gezerre um die Definition von angemessener Mindestvergütung der Übersetzer ist damit einvernehmlich aufgelöst. Wir danken der Gruppe der beteiligten Verlage und gehen weiterhin auf andere Verlage zu mit der Einladung, sich der Vergütungsregel anzuschließen.“

Stephan D. Joß, Geschäftsführer des C. Hanser Verlags, München:
„Ich freue mich über diese Einigung, einen Interessensausgleich, mit der die Belange der Beteiligten weit besser geregelt sind, als jedes Gerichtsurteil es könnte. Mit der Annahme der Vergütungsregel durch den VdÜ steht die Tür für weitere Verlage offen.“

Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Bereichsleiter Kunst&Kultur bei ver.di.
„Wir haben hierin eine verlässliche, praxisorientierte Vergütungsregel, die ein solides Fundament geschaffen hat und einen Maßstab für alle Vertragsabschlüsse setzt.“

Die Erstunterzeichner: C. Hanser, München, Hanser Berlin und Nagel & Kimche, Frankfurter Verlagsanstalt (Joachim Unseld), Hoffmann & Campe Verlag, marebuch, Schöffling Verlag, Wallstein Verlag.

Diese Vergütungsregel verwirklicht erstmals für Literaturübersetzungen die Forderung der Urheberrechtsnovelle von 2002 nach gemeinsamen Regeln von Urhebern und Verwertern, mit denen eine angemessene Mindestvergütung definiert wird.
Die Beteiligten haben die GVR bei einer Pressekonferenz am heutigen Sonntag in Köln der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Text der Vergütungsregel ist bei der Pressestelle des Übersetzerverbandes erhältlich.

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Hier das Börsenblatt dazu.

UPDATE: Hier ist der Text der gemeinsamen Vergütungsregeln.