Dienstagsinterview: Was machen die da? Carola Ferch ist Mutter

Viele von Euch kennen Carola Ferch als Frische Brise. Frische Brise bekommt die gleiche Gemüsekiste wie wir, und ich liebe ihre Rezepte, die sind immer so schön bodenständig und unprätentiös und machbar. Wir waren bei ihr, ihre Kinder haben mir ihre Kuscheltiere vorgestellt und waren unfassbar reizend. Und Carola hat uns vom Muttersein und vom Arbeiten erzählt. Klick aufs Bild:

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Montagsinterview

Susanne Ackstaller veröffentlicht schon seit … keine Ahnung wie lange immer montags ein Interview mit einer Frau über 40, 50, 60 zum Themenbereich Mode, Schönheit und Älterwerden. Und ich durfte mitmachen! Mit alten Fotos und allem! Ein Bild, das es dann doch nicht ins Interview geschafft hat: Ich, 17. Klick aufs Bild führt trotzdem zum Interview.

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Happy Übersetzertag!

Heute ist der Gedenktag des heiligen Hieronymus, der die Bibel vor vielen Jahren als erster ins Lateinische übersetzt hat und der deswegen als Schutzpatron der Übersetzer gilt. Seit einigen Jahren wird mit allen möglichen Aktionen auf diesen Tag und damit auf die Übersetzer aufmerksam gemacht, und das wird zunehmend auch in er Presse wahrgenommen. Zum Beispiel hier:

Ein Interview mit Patricia Klobusicsky auf Radio Eins.

Ein Gespräch mit Larissa Bender, die aus dem Arabischen übersetzt, im WDR.

Hier hören wir Natalie Mälzer und the one and only Katy Derbyshire auf Deutschlandradio.

Und ebendort die zauberhafte Maria Hummitzsch.

Und schriftlich: ein Interview mit Tobias Scheffel in der BZ:

BZ: Und was ist mit den Lesern?
Scheffel: Das sind Verbündete, die nicht wollen, dass Kultur an der eigenen (Sprach-)Grenze endet.

Thomas Gunkel bei Rowohlt:

Viel schlimmer finde ich Rezensionen, in denen der Kritiker zwei, drei einzelne Begriffe herausgreift, die er für schlecht übersetzt hält, und anhand dessen die ganze Übersetzung verwirft. Als Rezensent sollte man sich klarmachen, dass es die wichtigste Aufgabe des Übersetzers ist, den Ton und Stil des Originalautors zu treffen, und nicht jedes Wort eins zu eins zu übersetzen, was ohnehin nicht geht

Michael Kleeberg auf Deutschlandradio Kultur:

Was wir uns oft gar nicht klarmachen: Der Text des englischen, chinesischen oder brasilianischen Romanciers oder Dichters, den wir lesen, ist das Werk des deutschen Übersetzers. Der Rhythmus, die Sprachmelodie, die Metaphern – jedes einzelne Wort ist die Schöpfung des Übersetzers.
Übersetzer sind keine Dolmetscher, Übersetzer sind Schriftsteller.

Und dann gibt es einen Übersetzungswettbewerb beim NDR: Wer kann „Night and Day“ besser übersetzen als Google?

Anlässlich des Hieronymustags gibt es weltweit gläserne Übersetzer, das heißt, Kollegen übersetzen live vor Publikum, die entstehenden Übersetzungen werden auf große Bildschirme übertragen. Einmischungen und Gespräche sind erwünscht. In Hamburg übersetzen heute Abend drei Kollegen einen Comic von Ralf König ins Französische, Italienische und Spanische. Alle Hamburger Termine hier.

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Technik

Gelegentlich sagt mein iPhone, es sei voll. Wenn ich es mit dem Computer verbinde, sieht man das auch in dieser Leiste in iTunes ganz unten:

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Das ist in der Tat sehr voll, nur: Was um alles in der Welt ist „Andere“? Wie komme ich da ran, wie kann ich da was löschen? Denn das brauche ich ja vermutlich alles gar nicht. Ich lösche schon dauernd Bilder, um wenigstens ein bisschen Platz zu schaffen.

Nächste Frage – nach welchen Regeln werden wohl Bilder in welchen Ordnern gespeichert? Manchmal mache ich auf die gleiche Weise zwei Fotos hintereinander (glaube ich), und dann liegt eins in „Aufnahmen“, und eins in „Mein Fotostream“. Oder vielleicht eins davon in beiden. Beim nächsten Synchronisieren mit dem Laptop landen die meisten davon in iPhoto, aber zum Teil sind sie dort eine Weile später wieder verschwunden, aus keinem erkennbaren Grund. Dann ist in iPhoto nur noch ein graues Kästchen mit einem Datum. Wenn ich die Bilder vom iPhone gelöscht habe, und aus iPhoto verschwinden sie auch, dann habe ich Pech, dann sind sie weg. Und Apple ist schuld! Mimimimi!

Was machen die da? Ulrike Schimming

Nicht wahr, mit einem so abgefahrenen Beruf habt Ihr nicht gerechnet: Ulrike Schimming ist Literaturübersetzerin!

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Ich freu mich ja immer, wenn es anderen auch so ergeht wie mir. Ulrike war sicher deutlich interessierter an ihrem Studium als ich an meinem, aber was sie damit anfangen soll, wusste sie auch nicht. Und dann kam mehr oder weniger zufällig das erste Buch des Wegs, und auf einmal wusste sie, was sie wollte. Mit ungefähr dreißig. Das war bei mir so ziemlich genau so.
Und was man auf den Bildern auch mal wieder sieht: Wir essen bei diesen Gesprächen furchtbar viel Kuchen. Vor allem ich. Diesmal von dem Biobäcker, den wir auch noch auf der Liste stehen haben.