Service für Google-Suchende

Folgende Suchanfragen landeten in letzter Zeit bei mir, und weil das hier ein kundenorientiertes Serviceblog ist, antworte ich natürlich gern.

was gibt es neues von cenk bekdemir
Ich weiß es nicht. Und was ich weiß, schreibe ich hier nicht rein. Aber ich habe ihn kürzlich gesehen, und er wirkte durchaus vergnügt.

allem mensch in yammen
Hätte ich jetzt eher für Trochäen gehalten, aber ich verwechsel das auch immer.

kitzlige zahnärztin
Ehrlich gesagt: Solange ihr Bohrer in meinem Mund steckt, würde ich das nicht ausprobieren.

kann sojajoghurt kaputt gehen
Nein. Lebensmittel können grundsätzlich nicht kaputtgehen, sie verändern höchstens ihren Zustand und sind dann für unterschiedliche andere Lebewesen genießbar. Aber kaputt? Nein.
Oh, oder ging es um die Verpackung? Die kann auch nicht kaputtgehen, die ist aus Plastik.

wie heist das geret das man zum nägekl machen benutzt
Da gibt es verschiedene, zum Beispiel Nägeklschehre, Nägeklpfeile, Nägeklknippser.

wenn man zu vie lauft warum werden die fingernagel am fuss kaputt
Weil, wenn man zu vie tipp wird ja auch die Semantik und Grammatik kaputt.

zahnarzt was machen wenn man reingeht
Mit Zahnärzten kenne ich mich aus! Ich würde beim Reingehen immer als erstes klären, ob er kitzlig ist.

lieblingssachen gedicht
Hier ist ein Lied über Lieblingssachen.

Was machen die da? Bücher!

Das sind Peter Reichenbach und Daniel Beskos, die beiden betreiben den zauberhaften mairisch-Verlag. Sie veröffentlichen tolle Bücher, dazu betreuen sie die Autoren auch sonst rundum, organisieren Lesungen, und wenn sie mal Lust haben, eine Platte zu machen, dann machen sie eben eine Platte. Und die Geschichte des Verlags ist sowieso toll: „dass aus einer kleinen Idee zur Schulzeit das hier geworden ist, dass wir jetzt immer noch als beste Freunde zusammen arbeiten und selbstbestimmt unser Leben verbringen.“

Bitte hier entlang:

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Anderswo. Das Feuilleton

Huch! Lange nicht feuilletoniert. Dafür isses auch kurz:

Die wundervolle Karen Köhler ist auf Einladung des Goethe-Institus für ein paar Wochen in Reykjavik und bloggt darüber.

Ein irgendwie sonderbarer und unterschwellig larmoyanter Beitrag im Deutschlandfunk mit dem Thema „plötzlich sind alle Bücher Romane, was anderes gildet gar nicht mehr, der Titel ‚Roman‘ ist nichts mehr wert, alle anderen Genres auch nicht, früher war, ach nee, doch nicht alles besser, aber jetzt weiß ich auch nicht.“ Oder so ähnlich.

Ach ja, alles undifferenzierte Romane? Och, naja.

Wolf Wondratschek hat einen neuen Roman geschrieben. Den kann man allerdings nicht lesen, jedenfalls im Moment noch nicht, denn er hat ihn nicht an einen Verlag verkauft, sondern an einen Privatmann, weil der einfach besser gezahlt hat. Auch ne Idee. Irgendwie.

Mehr mit der Hand schreiben. Wie oft habe ich mir das jetzt schon vorgenommen? Mindestens so oft wie „mehr fernsehen“. Soll total super sein. Also, das Mitderhandschreiben jetzt. Über das Fernsehen hört man ja Unterschiedliches.

Hanser hat zwei junge neue Lektoren: Martin Kordiç und Florian Kessler im Gespräch mit der SZ.

Und zum Abschluss, Ladies and Gentlemen: The one and only Bobby McFerrin über Spiegelneuronen.

Ein Gedicht, ein Gedicht!

Hallo Schatz
wie geht es dir heute
mein Name ist Geschenk,
um mir eine Freude zu kontaktieren
Sie bitte ich werde wie Sie,
um mich zurück in meine E-Mail
zu schreiben,
so dass ich Ihnen mehr über mich
selbst erklären,
für Sie zu wissen,
wem ich bin,
ich hoffe auf Ihre Antwort
erhalten

Das ist vielleicht die poetischste Mail, die ich je erhielt. Danke, Rabia.
Man möchte glatt ein Glanzbild drunterkleben.