Warum Hühnersuppe so gesund ist:

„Einem Medienbericht zufolge werden bei der Hähnchenmast in Deutschland deutlich mehr Antibiotika verwendet als bisher angenommen – auch zur verbotenen Wachstumsförderung.“ Weiterlesen in der ZEIT.

Worauf ja in dem Zusammenhang viel zu selten hingewiesen wird, obwohl es vielen Leuten offenbar gar nicht klar ist: „Resistenz gegen Antibiotika“ bedeutet nicht, dass das einzelne Huhn oder ein einzelner Mensch resistent wird, sondern der Erregerstamm. Wenn der Erreger resistent ist, hilft das Antibiotikum bei niemandem mehr. Weil es eben dem Erreger nichts anhaben kann. Diese Resistenzen entwickeln sich, wenn global, überall auf der Welt, zu viele Antibiotika verfüttert werden, egal, ob an Menschen oder Tiere.
(Und übrigens: „der Metzger meines Vertrauens“, bei dem viele einkaufen und glauben, da wären solche Dinge kein Thema, der bekommt seine Tiere auch oft vom Schlachthof. Wo der sie herhat, darf man dann einmal raten.)

Bonjour Tristesse, Du alte Hackfresse

Jippie! Maximilian und ich laden wieder zur Herbstlesung. Wie gehabt: Le Kaschemme, Rendsburger Straße 14, 20.30 Uhr. Unsere Gäste sind diesmal der personifizierte Herbst Kid37 („Wo ich bin, ist immer Herbst“) und die wunderbare Songwriterin Dragana. Moderiert werden wir von der charmanten Miriam Göbbels, und ich freu mich! Mächtig! Ihr kommt doch alle?

(Den Flyer dürft Ihr gern mitnehmen und auch anderswo auslegen. Gibts auch noch in etwas größer drüben bei Maximilian.)

q.e.d.

Buch ausgelesen, ich suche mir ein neues aus dem SuB. Das nehme ich mit ins Bett, mache es mir dort gemütlich und dann: ist das Buch eingeschweißt. Meine Fingernägel sind zu kurz, ich kriege die Folie nicht ab. Auf, in und unter meinem Nachttisch keine Schere, keine Nagelfeile, keine Haarklammer, nichts, was scharf oder spitz genug wäre, um diese vermaledeite Folie abzukriegen, der Mann hat auf seiner Seite auch nichts, ich fluche, er lacht. Da liege ich gemütlich mit meinem Buch im Bett und komme nicht an die Seiten ran! Stehe ich jetzt wieder auf, um mir eine Schere zu holen? Ich drehe das Buch um, da steht hinten drauf: „Andere nennen es Alltag. Horst Evers nennt es Schikane.“

Lübbe kauft Eichborn

Der Verlag Bastei-Lübbe wird Eichborn übernehmen. Nachdem jetzt so lange in der Schwebe war, ob und wie und unter welchem Dach es mit Eichborn weitergeht, habe ich keine Ahnung, ob das nun eine gute Nachricht ist. Da gucke ich also kurz auf die Lübbe-Seite, mal sehen, was genau die alles machen, und kriege im Bereich „Sachbuch“ den Lachanfall des Tages.