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CoverBogdan_Kleines FormatDer Pfau

Eine subtile Komödie in den schottischen Highlands – very british!

Ein charmant heruntergekommener Landsitz, auf dem ein Pfau verrücktspielt, eine Gruppe Banker beim Teambuilding, eine ambitionierte Psychologin, eine schwungvolle Haushälterin mit gebrochenem Arm, eine patente Köchin, Lord und Lady McIntosh, die alles unter einen Hut bringen müssen, dazu jede Menge Tiere – da weiß bald niemand mehr, was eigentlich passiert ist.

Isabel Bogdan, preisgekrönte Übersetzerin englischer Literatur, erzählt in ihrem ersten Roman mit britischem Understatement, pointenreich und überraschend von einem Wochenende, das ganz anders verläuft als geplant. Chefbankerin Liz und ihre vierköpfige Abteilung wollen in der ländlichen Abgeschiedenheit ihre Zusammenarbeit verbessern, werden aber durch das spartanische Ambiente und einen verrückt gewordenen Pfau aus dem Konzept gebracht. Die pragmatische Problemlösung durch Lord McIntosh setzt ein urkomisches Geschehen in Gang, das die Beteiligten an ihre Grenzen führt und sie einander näherbringt. Ein überraschender Wintereinbruch, eine Grippe und ein Kurzschluss tun ihr Übriges. Isabel Bogdan verbindet diese turbulente Handlung auf grandiose Weise mit liebevoller Figurenzeichnung.

So britisch-unterhaltsam ist in deutscher Sprache noch nicht erzählt worden!

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Sachen machen. Was ich immer schon tun wollte.

Wer macht denn sowas? Isabel Bogdan macht sowas. Sie blamiert sich im Rhönrad, wohnt der Schlachtung eines Schweins bei, staunt auf einer Esoterikmesse, spielt Ping-Pong mit Punks, besichtigt einen Darm, schlüpft in eine Fett-weg-Hose und schüttelt ihr Haar beim Heavy Metal-Festival in Wacken. Klingt nach einem großen Spaß? Ist es auch. 43 mal. Und wenn Sie das alles gelesen haben, wollen Sie plötzlich selbst Sachen machen. Wetten?

Rowohlt Taschenbuch, 8,99 €.

(Zum Reinlesen: CulturMag)

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Anthologiebeiträge

Tokyo Blues in: Dinner for one. Vom Glück, in der Küche eine Verabredung mit sich selbst zu haben. Hg. Friederike Schilbach. Bloomsbury Taschenbuch, 9,99 €. 
 
 
 
 
Brombeeren und Der Pfau (Romanauszug) in: Ziegel 13: Hamburger Jahrbuch für Literatur 2012/13, Hg. Jürgen Abel und Wolfgang Schömel. Dölling Und Galitz Verlag, 14,80 €.
 
 
 
 
Klein Fawa in: Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft. Hg. Dietmar Bittrich. Rowohlt, 8,99 €.
 
  
 
 
 
 
Der Goethestein in: 63,75: Pfiffige Sichtweisen auf eine im Grunde ihres Herzens liebenswerte Stadt. 63 Menschen schreiben über 75 Orte, Objekte, Sachverhalte in Wiesbaden, Hg. Stijlroyal, 39,90 €. (DIN A3, 1,5 kg)
 
 
 
 
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Artikelreihe „Mit anderen Worten“ – Über das Übersetzen

Diese Texte erschienen zwischen März und Juni 2010 unter der Überschrift „Mit anderen Worten“ im Titel-Magazin, inzwischen sind sie dort nicht mehr online. Dafür jetzt hier und im CulturMag.

1. Übersetzen ist eine darstellende Kunst
2. Was wir übersetzen: Wörter, Sätze, Texte
3. Was Bücher mit Übersetzern machen
4. Ja, sind wir denn unsichtbar?
5. Lotterleben
6. Das Böse™

Nur hier erschienen:

7. Traumjob (Ein anderer als Übersetzen.)
8. Warum ich keine englischen Bücher lese
9. Warum es so wichtig ist, die Übersetzer zu nennen

5 Kommentare

  1. Christine Adamski Dienstag, 12. Januar 2016 um 22:50 Uhr [Link]

    Es ist manchmal schon komisch – grade suchte ich ein schönes Eis-oder Winterbild als neuen Bildschirmhintergrund und habe ein Ostseefoto ausgewählt und lese Ihren Namen. Vorgestern habe ich grade eine Rezension über Ihr wunderbares Buch „Der Pfau“ bei Vorablesen hochgeladen. Ihr Buch war ein gelungener Auftakt zu einem neuen Lesejahr und ich habe jede Seite genossen. Sobald die Sperrfrist erreicht ist, lade ich meine Rezension natürlich auch bei den üblichen Großbuchhandlungen und Buchcommunities hoch. (Mein Nickname ist Bibliomarie )
    Ich hoffe sehr, das das Buch ein Erfolg wird, mich hat es restlos begeister.

  2. Isabel Bogdan Dienstag, 12. Januar 2016 um 23:00 Uhr [Link]

    Oh, das freut mich, danke sehr!

  3. Elke Donnerstag, 14. Januar 2016 um 10:47 Uhr [Link]

    Liebe Frau Bogdan,
    da ich Buchhändlerin bin, durfte ich ja schon in das Leseexemplar “ Der Pfau “ hineinschauen. Der Umschlag ist wirklich sehr schön geworden. Ich will natürlich vor dem offiziellen Erscheinungstermin nicht zuviel verraten. Da ich selbst Schottland Fan bin und auch die Highlands besucht habe war ich sehr neugierig auf Ihre Geschichte.
    Soviel sei verraten, ich hatte es in einem Rutsch an einem Tag durchgelesen. Ich überlege schon, welchem meiner Kunden ich es empfehlen kann. Viel Erfolg für den Start

  4. Elke Donnerstag, 14. Januar 2016 um 10:52 Uhr [Link]

    Ganz vergessen, meine Kollegin ist ein großer Gardam Fan, sie bedankt sich sehr für die hervorragende Übersetzung des untadeligen Mannes und auch für den zweiten Teil.

  5. Isabel Bogdan Freitag, 15. Januar 2016 um 10:37 Uhr [Link]

    Danke sehr!

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