Was machen die da? Gesa Füßle

Vor lauter Sommer sind wir mit dem Rhythmus ein bisschen durcheinandergekommen, dafür ist das aktuelle Interview aber umso großartiger: Gesa und ihre Familie haben für drei Monate ein herzkrankes Kind aus Afghanistan aufgenommen, das hier operiert wurde. Ich kann mir kaum vorstellen, was für alle Beteiligten – Kind, Eltern, Gastfamilie – bedeutet. Aber wie es aussieht, machen sie das alle ganz großartig. Bitte hier entlang.

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Was machen die da? Roland Jesse rennt

Es ist ja nicht so, dass ich kein Verständnis fürs Laufen hätte, ich laufe ja selbst. Laufen ist super. Aber mal ehrlich: zweiundvierzig Kilometer? Meine Schwägerin würde sagen: Es gibt doch Fahrräder! Es ist schon ein bisschen beknackt, zweiundvierzig Kilometer zu rennen. Und wem das noch nicht beknackt genug ist, der macht es auch noch auf Helgoland. Helgoland ist nur einen Quadratkilometer groß, da muss man schon jede verfügbare Straße ablaufen, und das fünf mal, um auf zweiundvierzig Kilometer zu kommen. Und dabei geht es ganz schön rauf und runter, und Wind ist auch noch. Roland Jesse hat es gemacht.

Und wir, wir konnten leider nicht hinfahren, um ihn dabei zu fotografieren und anzufeuern. Wir haben ihn aber gleich am nächsten Tag in Hamburg getroffen. Falls jemand nächstes Jahr hinfährt, ich führe mit und würde an der Strecke stehen und jubeln und Getränke und Handtücher anreichen. Aber jetzt lest erstmal, was Roland erzählt.

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Wer viel im Internet herumliest, kennt Roland als Señor Rolando von seinem Blog Papas Wort oder von Twitter.

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