Geschenke

Wow. Letzte Woche kam plötzlich eine Mail von einer Dame vom Carlsen-Verlag. Sie habe auf meinem Wunschzettel ein Buch gesehen, das sie mir gern schicken würde, und ich solle doch auch noch mal auf die Webseite des Verlags gucken, ob ich sonst noch irgendetwas gern hätte. Ich guckte kurz auf die Webseite und war überfordert. Das schrieb ich ihr, und dass ich beispielsweise den Flix und Andreas Steinhöfel mag. Und dann kam das hier.

Carlsen

Elf Bücher. Einfach nur so, weil jemandem mein Blog gefällt. Und alle Bücher sehen so aus, dass ich sie spontan gerne lesen möchte, da hat sich also wirklich jemand Gedanken gemacht und nicht nur irgendwas zusammengeschmissen. Danke, Frau Rechenberg, danke, Carlsen-Verlag! Sehr!

Shortlist deutscher Buchpreis

shortlist_dbp2013_D(c)Petra_Gass Die Shortlist für den deutschen Buchpreis ist da! Und so sieht sie aus:
Mirko Bonné: Nie mehr Nacht
Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden
Clemens Meyer: Im Stein
Terézia Mora: Das Ungeheuer
Marion Poschmann: Die Sonnenposition
Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como

„Welcher der sechs Romane mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wird, erfahren Autoren und Öffentlichkeit erst am Abend der Preisverleihung, am 7. Oktober 2013 im Frankfurter Römer.“

Deutscher Buchpreis

Dies ist die Longlist für den deutschen Buchpreis:

Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013)
Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013)
Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013)
Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013)
Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013)
Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013)
Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013)
Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt Berlin, September 2013)
Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013)
Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013)
Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013)
Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013)
Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013)
Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013)
Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013)
Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013)
Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013)
Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013)
Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013)
Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013)

Ich habe keins davon gelesen. Meyerhoff liegt seit langem auf dem Stapel; von Kehlmann, Timm und Kuckardt habe ich andere Bücher gelesen, Clemens Meyer will ich endlich mal, von Urs Widmer und Terezia Mora habe ich auch was auf dem Stapel. Na, und so weiter. Ein Lesebuch mit Leseproben aus allen Titeln soll es ab nächste Woche „in zahlreichen Buchhandlungen“ geben. Ich werde versuchen, eins zu bekommen und reinzugucken. Die Shortlist von sechs Titeln wird am 11. September veröffentlicht. Ich tippe auf Meyer, Mora, Kehlmann, Timm, Widmer, Bonné vielleicht, Glavinic vielleicht.

[Frauen zählen: 14:6]

Tadaa!

Zweite

Die zweite Auflage ist da! Ich freu mich sehr. Nach einem Jahr ist die erste Auflage ausverkauft!

Ihr könnt natürlich nach wie vor gern signierte Bücher bei mir bestellen, dann gibt es auch das zauberhafteste Lesezeichen der Welt dazu. Ist ja auch schon bald wieder Weihnachten!
So gehts: schickt mir eine Mail an ibogdan at gmx punkt de. Darin: Anzahl der gewünschten Bücher, Signaturwunsch („Für Tante Erna mit dicken Küssen von Kalli-Heinzi und herzlichen Grüßen von Isa Bogdan“) oder auch nicht, und Eure Adresse. Ich schicke Euch dann meine Kontonummer, auf die Ihr mir 10,- € überweist (8,99 € fürs Buch, 1,01 € für Porto und Verpackung). Sobald das Geld da ist, schicke ich das Buch los.

Lesezeichen schicke ich auch gern noch an Buchhandlungen usw., wenn sie noch jemand auslegen möchte.

Gill Hornby (Andrea O’Brien): Mutter des Monats

hornby - mutter des monats 12-10-19.inddDie Mütter von St. Ambrose geben wirklich alles. Sie engagieren sich für die Schule ihrer Kinder, sie sind jeden Morgen dort, um die Kinder abzuliefern und nachmittags noch einmal, um sie abzuholen, dann besprechen sie, was noch alles zu tun ist, für die Schule, für die Kinder, eigentlich für das ganze Dorf, für die Gemeinschaft. Und alle haben sich natürlich wahnsinnig lieb und sind eine große Familie. Unangefochtene Königin des ganzen ist Bea, die zwar immer ungeheuer beschäftigt ist, aber trotzdem alle Fäden in der Hand hält. Alle anderen Mütter sehen zu ihr auf, wünschen sie sich als beste Freundin und tun alles, um ihr zu gefallen.
Bis sie irgendwann nach und nach doch damit aufhören und stattdessen lieber anfangen, selbst zu denken. Wir begleiten diese Horde von Müttern durch ein Schuljahr, in dem geliebt und gelitten wird, Ehen auseinandergehen, große und kleine Tragödien passieren und hinterher die ein oder andere etwas gelernt hat.
Ich gehöre eindeutig nicht zur Zielgruppe, fand es aber trotzdem wirklich nett zu lesen. Locker-fluffige Strandlektüre, witzig und bissig, und wenn man den Mütterwettbewerb aus eigener Anschauung kennt, ist es bestimmt noch lustiger.

Gill Hornby (Andrea O’Brien): Mutter des Monats. KiWi, 9,99 €
Auch als E-Book.

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