Kiki über Flüchtlinge im Allgemeinen und im Speziellen. Aus leider gegebenem Anlass, denn was da gerade in Berlin passiert, ist wirklich nicht zu fassen. Da werden frierenden, hungernden Menschen nachts bei Bodenfrost die Decken und Isomatten weggenommen. Habt Ihr noch nicht mitbekommen? Weil die Medien nicht darüber berichten? Das ist, genau: ebenfalls nicht zu fassen.
Und hier noch ein interessanter Artikel im Spiegel zum Stammtischgerede von „Die kommen alle nur her, weil sie hier wie die Made im Speck leben“ und „Wir können uns das auch nicht mehr leisten“ und „Das werden immer mehr“. Nichts davon ist nämlich wahr.
Ein Beitrag zum „Spot the translator“-Videocontest der CEATL (Conseil Européen des Associations de Traducteurs Littéraires).
Mit Ihrer lockeren Zunge schießen Sie schnell und scharf. Würden Sie bei Ihrer Kritik aber manchmal nicht lieber in die Tiefe gehen?
Ich komme ja aus der Tiefe. Ich habe lange übersetzt und halte an dem Glaubensbekenntnis fest, dass der Übersetzer der genaueste Leser eines Textes ist. Mitunter liest er ihn sogar genauer als der Autor, da er den Text von außen betrachtet, aber mit dem Zwang, ihn in seinen eigenen Worten wiedergeben zu müssen.
Wunderbares Interview mit Denis Scheck im Cicero: Kein Sex in Entenhausen.
Ich habe ein „Gastspiel“ im Börsenblatt gegeben und mich mal wieder über das alte Übersetzerthema ausgelassen. Bitte sehr: Von der Unsichtbarkeit.
UPDATE
Beim Börsenblatt gibt es jetzt eine Umfrage: wohin gehört der Übersetzername – aufs Cover oder ins Kleingedruckte? Hier abstimmen. (Na kommt. Ihr wisst schon.)
Bei uns um die Ecke hat eine neue Bank aufgemacht. Sieht sehr seriös aus, ich denke, ich werde da ein Konto eröffnen. Leider war gerade geschlossen, sodass ich keine Fotos von Innen machen konnte. Oliver war aber schon drin und hat fotografiert, die Inneneinrichtung ist auch sehr schön. (Ick schwör, die Bilder sind von vorgestern.)

