Anderswo

- Suhrkamp darf jetzt eine Aktiengesellschaft werden. Ich habe es aufgegeben, mir da eine Meinung bilden zu wollen, bin aber beeindruckt, wie sie es immer noch schaffen, tolle Bücher zu machen.

- Die Wiener Zeitung über Katy Derbyshire. Und ich kenne sie! Wir sind sogar befreundet! I‘m so proud of you, fleischgewordene Schnittstelle! (Ihr kennt das bestimmt alle, aber hier noch mal der Link zu Katys Blog: Love German Books.)

- Corinne Pulver in der Welt über ihre Rolle als Geliebte von Siegfried Unseld und Martin Walser. Unangenehm, auf verschiedenen Ebenen.

- Der zauberhafte kleine Verlag Voland und Quist hat eine wundervolle neue App herausgebracht: A story a day liefert einem für 3,59 im Monat jeden Tag eine kleine Geschichte. Monatlich kündbar. Die App selbst und die ersten fünf Geschichten sind gratis.

- Julia Dombrowski gibt Geflüchteten Deutschunterricht. Was den Leuten oft fehlt, sind Wörterbücher. Gesucht werden Wörterbücher aus unterschiedlichsten Sprachen ins Deutsche, hier mehr dazu. Wer welche übrig hat, kann sie an Julia schicken. Wer keine übrig hat, kann natürlich auch in der Buchhandlung des Vertrauens welche kaufen und schicken.

- Apropos Flüchtlinge: Birte Vogel hat ein neues Blog aufgesetzt, auf dem sie Hilfprojekte und -intitiativen für Flüchtlinge sammelt: Wie kann ich helfen?

Urlaub. Kinder.

Kurz vor der Buchmesse spazierten wir in ein Reisebüro und sagten, wir wollten in den Herbstferien eine Woche in die Sonne. Ziel egal. Herumliegen und Nichtstun, das war unser Sinn, und zwar bitte warm. Beim Wort „Herbstferien“ wurde die freundliche Reisebürodame ein wenig blass um die Nase, aber was will man machen, der Mann ist Lehrer.
Sie suchte also ein bisschen und fand nach einer Weile ein schönes Hotel und dazu bezahlbare Flüge zu vernünftigen Uhrzeiten, was so kurzfristig keineswegs selbstverständlich ist. Das Hotel sah hübsch aus, die Preise auch, ich habe schon wieder vergessen, wo es überhaupt lag, denn dann fiel mein Blick auf die Zeile „Ü 18 – Nur für Erwachsene“. Ich sagte dazu vermutlich erstmal etwas so Eloquentes wie „äh?“
Nein, nein, beeilte sich die Reisebürodame zu erklären, das sei nun keineswegs etwas Unanständiges, es seien halt nur keine Kinder und Jugendlichen unter achtzehn Jahren dort erwünscht. Kinder seien ja doch manchmal etwas lauter, und es gebe halt Leute, die im Urlaub ihre Ruhe wollten.

Großartige Idee! Ich meine, klar sind Kinder irgendwie auch Menschen. Aber mal ehrlich, sie sind schon manchmal laut. Genauso wie Alte, die reden manchmal so laut, weil sie selbst nichts mehr hören, und außerdem stehen sie dauernd im Weg und sind so furchtbar langsam. Vielleicht könnte man extra Altenhotels haben, das ist doch auch schön für die, da sind sie unter Gleichaltrigen und können auch gleich Diabetikerkost zu essen kriegen. Und wir müssen sie nicht in unserem Hotel ertragen. Und außerdem hätte ich auch gern keine Homosexuellen im Hotel, die will doch keiner sehen, und weiß der Geier, ob das nicht doch ansteckend ist. Und ganz ehrlich, wenn jemand eine sehr dunkle Hautfarbe hat, das ist ja auch ein bisschen unheimlich, und man weiß ja auch nicht, ob das nicht doch abfärbt, im Pool zum Beispiel, also wenn wir bitte auch keine Schwarzen im Hotel haben könnten? Ach ja: Männer sind im Allgemeinen echt schlechte Menschen, die belästigen einen oder sie grölen herum, ich möchte bitte in ein Hotel ohne Männer. Und ohne Frauen! Weil, ach.

Anders gesagt: Geht’s noch? Ein Hotel, in dem Kinder unerwünscht sind? Anscheinend greift das sogar um sich, das war kein Einzelfall, es gibt immer mehr solche Hotels. Ich fürchte, ich bin vor Schreck ein bisschen ausfallend geworden und habe gesagt, da sind bestimmt nur Arschlöcher, da wollen wir nicht hin, und zwar aus Prinzip nicht. „Nur Arschlöcher“ nehme ich zurück, weil ich annehmen möchte, dass ein Teil der Leute, die sowas buchen, einfach nicht zu Ende gedacht hat. Oder womöglich die entsprechende Zeile im Prospekt übersehen hat.

Wir sind dann auf Menorca gelandet. In einer kleinen Hotel- und Apartment-Anlage, sehr hübsch, mit Pool und Strandzugang. Und mit Kindern. Die abends Spaß in der Mini-Disco hatten, die tagsüber im Pool oder im Meer plantschten, wie sich das gehört, die allesamt nett und reizend waren. Kein Kind hat genervt. Drei ca. 14jährige Jungs haben am Pool „Reinschubsen mit Erlaubnis“ gespielt, das war geradezu rührend.
Für ein paar Minuten genervt haben die beiden älteren Ehepaare, die am übernächsten Tisch zwei Frühstücke lang über Sylt schwadroniert haben. Aber hey, so ein Frühstück dauert auch nicht ewig. Man kann das schon ertragen. Denn es ist ja so: Wenn man in ein Hotel geht, dann sind da auch noch andere Menschen. Andere Menschen sind ein bisschen anders als man selbst. Zum Beispiel älter oder jünger.

Bachmannpreis 2014

Seit Jahren sehe ich die Fotos aus Klagenfurt im Internet. Anfang Juli treffen sich dort Autoren, Lektoren, Agenten, Kritiker und zunehmend Leute, die „einfach so“ interessiert sind und am Rande des Wettbewerbs Quatsch machen. Der Wettbewerb (nein, ich werde nicht „Bewerb“ schreiben) geht so, dass jeder der sieben Juroren zwei Kandidaten einlädt, die je eine halbe Stunde lesen und dann eine halbe Stunde lang vor versammelter Fernsehnation zerpflückt werden. Eine dezent brutale Veranstaltung eigentlich, und die Juroren sind manchmal durchaus nicht zimperlich. Das Ganze geht drei Tage lang.
Dieses Jahr (nein, ich werde nicht „heuer“ schreiben) im Frühjahr sagte meine Freundin Karen Köhler plötzlich, dass sie nach Klagenfurt eingeladen ist. Wohoo! Und endlich ein echter Grund hinzufahren.
Nur, dass Karen dann punktgenau die Windpocken bekam und zu Hause bleiben musste. Man kann sich mit einer so ansteckenden Krankheit nicht in Menschenmengen begeben, das geht einfach nicht. Und der ORF befand die persönliche Anwesenheit der Autoren für unabdingbar, der Text konnte also weder von jemand anderem vorgelesen werden, noch von Karen selbst über Skype.

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Also flog ich ohne Karen nach Klagenfurt. Wie die Lesungen im Einzelnen waren und was die Jury dazu meinte, kann man alles im Internet nachlesen, entweder unter Bachmannpreis.eu oder bei der Kaltmamsell (1, 2, 3, 4), die nämlich auch dort war. Ebenso wie lauter andere nette Leute, die ich kannte oder nicht kannte oder aus dem Internet kannte, und die eigentlich der Grund waren, dorthin zu fahren. Denn die Lesungen, die kann man ja auch im Fernsehen verfolgen, die Lesungen allein wären kein Grund gewesen hinzufahren.
Ich verstehe diese Lesungen auch nicht ganz. Ist es ein Vorlesewettbewerb? Meistens wird der Vortrag in der Jurydiskussion nicht weiter beachtet. Dieses Jahr musste sich eine Vortragende anhören, sie hätte ihren Text kaputtgelesen und ihre Figuren damit denunziert. Starker Tobak. Bei einem anderen schieden sich die Geister, ob sie es toll fanden oder gerade nicht. Bei allen anderen wurde nichts weiter zum Vortrag gesagt. In wieweit der Vortrag also bei der Beurteilung eine Rolle spielt: man weiß es nicht. In meiner eigenen Wahrnehmung spielt er eine ziemliche Rolle. Ich muss zu meiner Schande nämlich gestehen, dass ich offenbar ein Problem mit Dialekten habe. Wenn Österreicher oder Schweizer lesen, kann ich dem Text kaum folgen, weil ich in Gedanken so sehr mit Dingen wie Satzmelodie oder dem Auskosten von Vokalen beschäftigt bin, dass ich den Text gar nicht voll mitkriege. Blöd ist das.
Aber die Juroren kennen die Texte ja vorher. Die nächste Frage, die sich manchmal aufdrängt, ist, ob es den Juroren wirklich darum geht, die besten Texte zu finden, oder ob es nicht manchmal auch darum geht, den eigenen Kandidaten durchzubringen. Manchmal kann man den Eindruck bekommen, dass sowas wie „du hast meinen Kandidaten schlechtgemacht, also mache ich deinen schlecht“ mit in die Beurteilungen einfließt. Und dann vergisst man womöglich, dass da jemand sitzt, der sich Mühe mit einem Text gegeben hat, und dem man jetzt um die Ohren haut, es sei ja doch etwas gewagt, sich mit einem so schlechten Text hierher zu trauen. Mit ein bisschen Pech wird einem als Autor da ganz schön was zugemutet.

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Das zum offiziellen Teil. Aber der inoffizielle! Klagenfurt liegt nämlich am Wörthersee. Und es ist herrlichstes Wetter. Alle haben Fahrräder gemietet und fahren nach den Lesungen zwischen Stadt und See hin und her, immer am Kanal entlang, auf einer breiten Fahrradstraße in der Sonne, man trifft immer bekannte Gesichter. An den See? Wo guckt Ihr nachher Fußball? Mal sehen, vielleicht komme ich da auch noch hin. So geht es vier Tage lang.
Am Mittwoch Abend ist die Eröffnung, vor dem Sendegebäude des ORF gibt es einen kleinen Garten mit Fernsehern und Bierbänken, man muss nicht in den ohnehin überfüllten Sendesaal, sondern kann draußen zugucken und nebenbei Schwätzchen halten. Nach dem offiziellen Teil gibt es Buffet und Regen, wir werden beim Heimradeln nass, macht nichts.

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Am Donnerstag Nachmittag nach den Lesungen hat der Hanser-Verlag tatsächlich eine Soli-Lesung für Karen organisiert, wie toll ist das denn! Hubert Winkels (der Juror, der sie eingeladen hat), Jo Lendle (Hanser-Verleger) und noch eine Frau (?) lesen Karens Text vor, und Karen hat eine Videobotschaft mit weiß markierten Windpocken (Zinksalbe) im Gesicht geschickt. Hinterher ist hier und da zu hören, das sei der beste Text bisher gewesen. Ach, was für ein Jammer. Abends ist der Empfang des Bürgermeisters im Schloss Maria Loretto, mit noch schickerem Büffet als am Mittwoch, und mit schickerer Aussicht über den See im Abendlicht. Sensationell. Herumstehen, Wein trinken, Leute treffen, die man kennt, neue Leute kennenlernen, mehr Wein. Ich trage die höchsten Schuhe, die ich je besessen habe, und sinke im Rasen ein.

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Am Freitag Nachmittag erst Schwimmen, dann Fußball, danach bin ich etwas unschlüssig. Am Samstag habe ich nämlich Geburtstag, da möchte ich gerne mit irgendwem reintrinken, aber meine Leute sind irgendwie gerade alle abhanden gekommen. Es sind nur noch zwei, drei Leute da, die ein bisschen wichtiger sind, sie gehen ins Maria Loretto essen, sagen sie, ob ich mitkomme. Ich weiß nicht recht, ich möchte mich da nicht reindrängen, gehe aber schließlich doch mit, und dann wird es ein bisschen bizarr, weil nämlich, wie ich erst am nächsten Tag höre, die ganze Haute Volée freitags abends immer ins Loretto essen geht und ich plötzlich an einem VIP-Tisch sitze, an den ich definitiv nicht gehöre. Nicht, dass es nicht nett wäre, im Gegenteil, aber ich fühle mich komplett deplaziert. Aber immerhin kann ich jetzt mitreden, wenn es um den betrügerischen Kellner geht, Küss-die-Hand.

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Später dann wieder am Lendhafen, habe ich den Lendhafen schon erwähnt? Der Lendhafen ist gar kein Hafen, sondern das Café am Ende des Lendkanals, ganz in der Nähe des ORF-Gebäudes, wo es Bachmannpreis-Public-Viewing im Freien mit Getränken und W-LAN gibt und wo folglich „immer“ „alle“ sind. Dort sind auch jetzt alle, oder jedenfalls alle, die nicht auch noch das zweite Fußballspiel sehen wollen.
Um zwölf Uhr singen die Damen Sopran und Passig mir zweistimmig im Kanon „Viel Glück und viel Segen“, und ich bin total gerührt.

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Am Samstag schließlich sind nur noch vormittags Lesungen, und meine Agentin schenkt mir eine original Klagenfurter Trachtenkette. Sie soll mir Glück bringen und mir vorschlagen, nächstes Jahr selbst in Klagenfurt zu lesen. Ha! Haha! Hahahaha! Egal, ich trage sie seitdem, die Literaturkette, himmelblau mit Herzchen. Möge sie literarisches Glück bringen.

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Am Nachmittag bricht der Freizeitstress aus. Es steht das wichtigste literarische Ereignis des Sommers an: Das Bachmannwettschwimmen. Das Wettschwimmen wird in zwei Kategorien ausgetragen, Forellen und Steine. Die Steine schwimmen mit einem aufblasbaren Gummitier (von einem winzigen Krokodil bis zu einem ausgewachsenen Einhorn) und müssen nur bis zur ersten Boje schwimmen, die Forellen schwimmen ohne Hilfsmittel und bis zur zweiten Boje. Mir ist das alles wurscht, klar schwimme ich mit, ich bin keine große Schwimmerin, ich will mich auch bei den Gummitieren nicht vordrängeln, also schwimme ich Forelle, Platzierung egal. Nur, als es losgeht, packt mich dann irgendwie doch ein kleiner Ehrgeiz, blamieren will ich mich doch auch nicht, also schwimme ich los und beeile mich und stelle kurz vor der Boje fest, dass vor mir nur noch eine Frau ist, nämlich die Wucht. Wir schwimmen zusammen zurück, aber kurz vor Schluss hänge ich sie noch ab und komme tatsächlich als erste Forellenfrau ins Ziel. Interessiert natürlich keinen, denn Männer und Frauen werden nicht getrennt gewertet, aber ich freu mich trotzdem.

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Um gleich kurz drauf noch die Wörtherseekreuzfahrt anzutreten, die ich mir mit einer Spende für den Preis der automatischen Literaturkritik erworben habe. Die Kreuzfahrt findet per Tretboot statt, ich habe drei reizende Mittreter, Clemens Setz, Susanne Englmayer und Frau Rossi, wir strampeln eine Stunde auf dem See herum und haben Spaß. Kinder, wie ist das alles herrlich hier. Wie Klassenfahrt.
Nach der Kreuzfahrt gehe ich mit meiner Agentin essen, und dann gibt es zum Abschluss noch einen Quizabend, den die Gruppe gewinnt, die die meisten Laptops dabei hat und am besten googeln kann. Oder, wie in irgendeiner Zeitung stand, „eine Gruppe von Schlaumeiern um …“ ich will ja hier keine Namen nennen. Großer Spaß jedenfalls, ich bin in alle verliebt und will nächstes Jahr gleich wiederkommen (bevor ihr fragt: nein, durchaus nicht zum Lesen, ich bin ja nicht irr). Ich hoffe natürlich, dass Karen nächstes Jahr wieder eingeladen wird, um die verpasste Chance nachzuholen. Dann halte ich ihr eben nächstes Jahr das Händchen.
Über die Vergabe des Preises ist viel geschrieben worden, ich halte mich mal zurück. Ich habe ein paar Lesungen verpasst und könnte über die anderen auch nur wenig Kompetentes sagen. Ich freu mich für Tex Rubinowitz, den ich mag und dessen Text ich auch sehr mochte. Herzlichen Glückwunsch, auch den anderen Gewinnern!

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Nach der Preisverleihung zerfasert alles, ich finde, der ORF oder ein befreundeter Winzer könnte noch ein Glas Sekt zum Anstoßen ausgeben, stattdessen stehen alle unschlüssig herum, die einen müssen schon los, die anderen wissen auch nicht recht, wir wollen mit drei Leuten noch ein letztes Mal schwimmen, aber dann lassen wir uns doch noch zum Essengehen überreden, schnell noch eben, bevor wir ein letztes Mal baden, und dann dauert das Essen so lang, dass das mit dem Baden nicht mehr klappt, sondern ich schon flitzen muss, um mein Fahrrad zurückzugeben und mein Gepäck zu holen und ein Taxi zum Flughafen zu nehmen.
Tschüss, Klagenfurt, das war so, so schön. Ich komme sehr gern nächstes Jahr wieder.

Anderswo

Lange kein „Anderswo“ mehr gepostet. Man kommt ja zu nix, deswegen sind jetzt ein paar ältere Schätzchen dabei.

Zuerst aber das Aktuellste und Wichtigste: Juli Zeh hat mal wieder einen Brief an Frau Merkel geschrieben. Bitte dringend lesen, er ist sehr gut und wichtig.

Sehr sympathischer „Steuertrick“: Heini Staudinger wollte den bei ihm angestellen alleinerziehenden Müttern mehr Gehalt zahlen. Damit das auch bei ihnen ankommt, hat er sich etwas einfallen lassen.

Auch für Buchhandlungen sind es gerade keine sonderlichen guten Zeiten, aber man kann auch als auch als Buchhandlung einiges richtig machen. Wie zum Beispiel Ocelot in Berlin.

Apropos Bücher: ihr habt alle schon Saša Stanišićs „Vor dem Fest“ gelesen, ja? Gut. Ich bin immer noch nicht durch, weil ich gerade intensiv am Schreiben bin, da kann ich irgendwie nicht lesen. Aber dass es super ist, weiß ich trotzdem. Jedenfalls: es gibt ein Blog mit den Szenen, die es nicht ins Buch geschafft haben. Nicht, weil sie schwach wären oder so, ganz im Gegenteil. Bitte hier: Fürstenfelde. Die kurzen Szenen funktionieren auch als einzelne Miniaturen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, wird hier sicher Lust darauf bekommen.

Macht ebenfalls Lust, auf Lesen und auf Essen: Fictitious Dishes. Fotos von literarischen Mahlzeiten.

In den USA wird über Triggerwarnungen auf Literatur diskutiert. Schwieriges Thema, ich habe keine Meinung dazu. Ich bin aber glücklicherweise auch nicht traumatisiert.

Dagegen eindeutig aus der Abteilung „alle bekloppt“: In Köln ist es jetzt verboten, schmutzige Häuser sauberzumachen.

Neues vom Urheberrecht: Was ist eigentlich, wenn jemand gar nicht selbst kreativ ist, sondern nur aufschreibt, was Jesus ihm diktiert? Hat schon jemand „alle bekloppt“ gesagt?